Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Fragen, Probleme oder Tipps zur Handhabung deiner Strickmaschine
Tron
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Tron » Mi Okt 08, 2014 13:58

Hallo Manon,

das ist die Knitmaster MK-70. Eine sehr begehrte Maschine, die kaum zu bekommen ist.
Mehr Info:

http://www.lacecarriage.com/kmphotos/MK70/mk70.htm
LG

Sylvia

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Anna1966
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Anna1966 » Mi Okt 08, 2014 15:21

Hallo,

ich habe auch eine Brother KH 260/KR260, nutze sie aber selten. Ich wollte jetzt schöne melierte Handstrickwolle (Nadel 7) verarbeiten, aber das wird mir zu brettig, trotz großer Maschenweite. Norwegermuster werden sehr dick und wie schon oft erwähnt, können Lochmuster nur per Hand umgehängt werden. Das habe ich auch schon gemacht und es ist sehr schön geworden.
Missen möchte ich sie zwar nicht, aber ob ich sie im nachhinein unbedingt noch kaufen müsste ist eine andere Sache. Ich muss auch unbedingt mal Bändchengarn und Lacegarn versuchen für Schals, dann steht sie nicht immer so nutzlos herum.

lg. Anna

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von heija » Mi Okt 08, 2014 15:33

Aha!
Also, die Solo ist wirklich attraktriv vom Preis her. Und sie scheint so simpel zu sein. Aber angesichts der Tatsache, dass ich die 860 noch immer nicht beherrsche, ist es eigentlich empfehlenswert, die 260 zu wählen. Vernünftig! Ja, vernünftig wäre es. Aber eben der Preis...
Der Preis macht sich wahrscheinlich dadurch bezahlt, dass man weniger verzweifelt.

Heija
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von heija » Mi Okt 08, 2014 16:05

Und wie ist das mit der Empisal 155? Die sieht ja fast genauso aus wie die Brother?
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von heija » Mi Okt 08, 2014 16:12

Die Knitmaster MK70 ist übrigens die, die ich meinte. Aber die anderen, die man auf Koffergröße zusammenklappen kann, werden genauso toll sein. Denke ich.
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Uschi58 » Mi Okt 08, 2014 19:08

Hallo Heija,

der Vorteil der Singer solo ist, dass sie einfach ist. Das ist aber auch ihr Nachteil; sie kann quasi nichts, ausser, dass sie dir die Maschen glatt rechts schneller strickt als von Hand. Alles andere wie Faden einlegen, Formgebung und Bemustern geht nur von Hand, also durch das manuelle Umhängen von Nadeln.

Deine KH-860 ist eine dagegen sehr konfortable Maschine, auch, wenn Sie dir noch in der Einarbeitung kompliziert erscheint. Du brauchst Dich hier nicht um das Fadeneinlegen zu kümmern, du musst nicht schauen, ob die Nadelzungen auch wirklich alle geöffnet sind (oder eine vielleicht versehentlich geschlossen blieb bzw. der Faden von Hand nicht richtig in eine der langen Nadelreihe eingelegt wurde. Es ist zwar die ideale Einstiegsmaschine, die nah am Handstricken dran ist und sehr saubere Strickbilder erzeugt, aber wer etwas mehr kennt, der findet sie meist sehr unkonfortable. :wink: Durch das nötige Mustern von Hand bieten sich Intarsien an, Zöpfe mit den Deckernadeln oder Ringelstreifen. Der Schlitten ist relativ leicht beweglich.

Wenn du mit der KH-860 (die ja über einen 24er Musterrapport, eine automatische Nadelvorwahl und Bemusterung für DIVERSE Musterarten (Fangmaschen, Norweger, Lochmuster....) inklusive Lochmusterschlitten verfügt, nicht glücklich bist, dann halte ich den Grobi von Empisal SK 155 z.B. erst recht für gewöhnungsbedürftig.
Ich habe mich schnell an die Singer gewöhnt gehabt, die Solo war gut. Danach kam Brother, - kein Vergleich- für mich das gelbe vom Ei und durch und durch logisch aufgebaut in der Bedienung. Den Grobi von Empisal benutze ich seit ich ihn mir vor ein paar Jahren gekauft habe jährlich und immer wieder finde ich die Symbolik für meinen Geschmack gewollt kompliziert. :D :roll: Ich würde Dir gerne mal ein Schemata der Anleitungsgrafik hier zeigen, damit du weißt, was ich meine. Allein das Rundstricken habe ich mir mit 4 einfachen Sätzen hinten im Anleitungsbuch selber notiert, mit den erklärenden Tabellen komme ich jedes Jahr auf neue nicht klar. :D
Ansonsten ist die Empisal qualitativ mit Metallbetten und Doppelbett sehr hochwertig, wenngleich auch der Schlitten etwas schwergängiger ist, da die Bemusterung über Trommeln abgegriffen werden und diese beim Mustern mitlaufen. Außerdem sieht man bei der Empisal auch nicht, wenn Nadeln falsch vorgewählt werden. Letztlich ist hier auch nur eine Bemusterung über 12 Maschen mit anderen Lochkarten als Brother möglich. Der Grobi von Brother KH-260 bemustert mit einem 24er Rapport.

Falls du dich für die Empisal interessierst, rate ich Dir, mal nach einer freien Englischen Bedienungsanleitung (manual) zu googlen und dir die Zeichnungen mal anzusehen :wink:
Gruß
Uschi

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von susannei » Mi Okt 08, 2014 22:20

Liebe Raaga,

ich stricke sehr gerne auf der KH 270. Gut am Grobstricker finde ich, dass ich die oft "sperrigen" Naturwollen damit leichter verstricken kann. Es ist mir schon passiert, dass ein Natur-Garn mit 300m LL auf der KH 930/KR850 so was von sperrig bis gar nicht machbar 3e3li auf dem Feinstricker streikte. Auf dem Grobstricker dann mit 0/0 II kein Problem! Ich finde es kommt immer darauf an, was an Material zu Grunde liegt. Ich kombiniere total gerne Garnreste mehrfädig. Und dafür finde ich den Grobi überhaupt ideal. Ich liebe das Ding, auch gerade in Anbetracht des herannahenden Herbstes und Winters.

LG Susanne
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Bea » Mi Okt 08, 2014 23:36

Hallo Raaga,
ich selbst habe auch eine KH260, also für die Lochkartenbemusterung. Was fehlt, ist das sündhaft teure Doppelbett, welches leider meist unter 500,00 Euro nicht zu haben ist. Es ist also schon, wenn man alles komplett haben will, eine etwas größere Anschaffung. Des weiteren ist zu bedenken, das auch die dicke Wolle teurer ist.
Samba schreibt hier von 12 Fäden, die sie verstrickt, aber wer will so viel wickeln? Da wird man ja nicht fertig. Ein handwerklich begabter Bekannter hat mir zwar meinen Wollwickler so umgebaut, dass er mit einem Akkuschrauber zu betätigen ist, aber wie viele Konen muss man wickeln, um 8-10 fädig zu stricken? Das macht doch dann auch keinen Spaß mehr.
Es würde mich interessieren, ob das bei Samba auch mit Fangpatentmustern klappt, ohne die vielfädige Wolle zu twisten. Bei mir hängen dann schon manchmal bei 3-4 Fäden einige Schlaufen raus, oder habt ihr alle so einen Twister?
Den in elektrisch wäre ein Traum, den zwar die Firma Voigt für über 1.000,00 Euro erfüllen würde, aber wer kauft sich das schon als Hobbystrickerin.

Meine KH 260 hatte auch gleich einen Defekt, die Musterung ging nicht mehr und sie musste gleich zur Reparatur, also der gleiche Fehler, den auch Sabine (sumsum) hat-Sorry liebe Sabine, habe sie immer noch nicht abgeholt, aber bald...!
Ich hatte Sabine versprochen, ihr den Fehler dann zu erklären für eine evtl. Eigenreparatur.
Du siehst, es gibt vieles zu bedenken, es ist sicherlich schön, auch dicke Pullis stricken zu können, aber eben auch entsprechend teuer. Ich suche auch schon eine ganze Weile nacheinem Doppelbett für die KH 260, aber über 500 Euro ist es mir irgendwie nicht wert. Ich hasse schon mein DB KR 850, weil ich auch mit Konengarn stricke (einfach aus Kostengründen, denn ich bin auch noch nicht wirklich gut und produziere auch noch öfter Sachen, die nicht perfekt sind)
und ich gemerkt habe, das man beim Doppelbett immer twisten muss, sonst bleiben irgendwie die Fäden immer hängen und alles ist wieder für die Tonne.
So oder so, viel Freude beim stricken
Liebe Grüsse

Beate
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Knackendöffel Maren » Do Okt 09, 2014 09:00

Hallo Bea,
ich habe zwar meinen Grobi schon lange verkauft, weil er mir einfach zu wenig Nadeln hatte, aber die Arbeiten an anderen Maschinen sind die gleichen. Ich wickle meine Garne nicht mehr zusammen, ich lassen sie in der Fadenführung zusammenlaufen. Das hat den Vorteil, dass man später keine unbrauchbaren Reste hat. Ich habe an jeder Maschine ein "Anti Loop", darüber haben wir hier schon mal geschrieben. Auch am Doppelbett hat man damit keine Schlaufen, man muss nicht unbedingt twisten.

viewtopic.php?f=36&t=27014&p=173485&hil ... op#p173485
Viele Grüße von Maren



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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von sumsum » Do Okt 09, 2014 09:16

@Bea
Ich habe Geduld. Man kann auch so schöne Sachen mit dem Grobi machen.

Ich habe noch nie gefachtes Garn auf dem Grobi verarbeitet. Als letztes habe ich Bändchengarn gehabt und davor Baumwolle/Poly. Das macht so einen Spaß damit zu stricken. Im Moment ärger ich ein wenig, dass mir das Doppelbett fehlt, weil ich gerne Patent stricken würde. Aber bei den Preisen dafür und die Schwierigkeit überhaupt eins zu finden, wird der Ärger schon wieder kleiner.
Liebe Grüsse aus dem Sauerland von Sabine

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Tron » Do Okt 09, 2014 09:17

Für alle zur Info: So eine Anit-Loop bekommt man hier: http://www.haguedirect.co.uk/acatalog/g ... soris.html
LG

Sylvia

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von heija » Do Okt 09, 2014 09:36

Danke für Eure Infos. Also von der Empisal lasse ich die Finger dann lieber, denn die Bedienung ist meine Schwache Seite. Solo würde mir Momentan ausreichen, aber ich fürchte, wenn ich etwas mehr Blut geleckt habe....
Tja, die KH260 sticht mir sehr ins Auge.
Jetzt muß ich flitzen, habe einen Termin...
LG!
Heija
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Anna1966 » Do Okt 09, 2014 17:23

Hallo Maren,

vielen Dank für den Link zu diesem Anti-Loop Teil. Das habe ich auch, ich wusste nur nicht wofür es ist. Bei der letzten Strickmaschine war es dabei. Und wie funktioniert das nun genau?

Danke und liebe Grüße,
Anna

(sorry, das hat jetzt gerade mal nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun)

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Knackendöffel Maren » Do Okt 09, 2014 17:54

Hallo Anna,
das Anti Loop wird an der Fadenführerstange befestigt, wie auf dem Foto zu sehen ist. Dazu gehört eine Art Kunststoffkegel mit Loch in der Mitte und an einer Seite offen. Der Kegel wird auf die Fadenführerstange geschoben, dünneres Ende nach oben. Darauf kommt dann das Anti Loop, das sich dann festklemmt. Die Fäden der Konen werden zwischen den Spannscheiben durchgeführt und dann gibt es keine Schlaufen mehr.
Man muss die Maschenprobe dann auch schon mit diesem Teil machen oder sich zumindest notieren, ob es benutzt oder nicht. Die Fadenspannung ist mit natürlich größer und das hat Einfluss auf das Gestrick.
Viele Grüße von Maren



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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Bea » Do Okt 09, 2014 19:38

Hallo Maren,

vielen Dank für diesen Tip mit dem Anti Loop. So etwas kannte ich noch nicht und es gefällt mir. Also, da ich ja gerne kaufe, muss es sofort jetzt her. Habe beim googeln, aauch dieses Modell gefunden. Ist zwar teurer, aber langfristig vielleicht auch besser? Was sagt ihr Anti Loop Besitzer dazu?
Schaut mal bitte hier: http://strick-allerlei-voigt.jimdo.com/ ... en-6-fach/

Irgendwie klappt das verlinken nicht mit meinem neuen PC, ich hoffe, ihr schaut trotzdem mal und sagt mir eure Meinung dazu.
Liebe Grüsse

Beate
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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Knackendöffel Maren » Do Okt 09, 2014 22:18

Hallo Bea,
das Teil ist sehr gut, ich scheitere nur daran, dass meine Strickmaschine an einer Wand steht und ich dann ständig unter die Maschine kriechen müsste, um die Konen zu wechseln. Ich habe hinter der Maschine eine Sperrholzplatte, auf der die Konen stehen, daher ist für mich der andere Anti Loop praktischer.
Viele Grüße von Maren



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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Elfi » Do Okt 09, 2014 22:45

Hallo Beate,
ich besitze seit einigen Monaten dieses famose Teil von Vera und habe mir seither OHNE Schlaufenbildung mehrere einfache Alltagspullis und einige Loops in 1rechts-1links über alle Maschen gestrickt. Ich habe von 3 Fäden bis 6 Fäden durchgetestet und habe hervorragende tolle Ergebnisse erzielt.
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,Hier könnt Ihr meine alten u. neuen Werke ansehen:
http://www.flickr.com/photos/elfistrickt/

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von Regis Bothe » Mo Okt 20, 2014 15:31

Ich wollte erzählen, dass ich mich für einen Grobi entschieden habe, eine Brother 260 mit Doppelbett und Lochkarten. Die alte Maschine war extrem verranzt und lief zuerst überhaupt nicht mehr, aber Auseinanderbauen und Reinigen hat Wunder bewirkt. Jetzt, wo ich die Preise für das Doppelbett gelesen habe, glaube ich auch nicht mehr, dass die Maschine teuer war. Jetzt muss ich experimentieren, was alles so geht und ich muss sagen, dass es sehr viel Spaß macht mit einer Grobstrickmaschine. Alles ist größer und geht deshalb schneller und einfacher. Man sieht einfach die Nadeln und Maschen viel besser. Ich bin mir sicher, dass ich viel Spaß haben werde mit der neuen, allen Maschine. Über Tips und Ratschläge freue ich mich natürlich weiterhin sehr.

Das Problem mit der Wolle ist ja echt hart. Bei Ebay gibt es da nicht viel, was nicht gefacht werden muss. Handarbeitsläden sind wirklich enorm teuer. Aber zum Üben werde ich erst einmal all die alten Reste aufbrauchen. Ich wollte demnächst mal die Angebote der Kaufhäuer checken.

Liebe Bea: Wenn die Lochkarten nicht mehr funktionieren, könnte Reinigen und Teflonspray erst einmal helfen. Bei "The Answer Lady" gibt es da zwei sehr informative Videos auf Youtube. Die waren bei meinem Mann (der Gott sei Dank technisch wesentlich begabter ist als ich) und mir letztens der Renner: wir haben sie uns mehrmals angesehen. Übrigens, es ist ganz wichtig, die Warnung ernst zu nehmen, das Teil nicht ganz auseinanderzubauen. Sonst wird es wirklich extrem spannend, ob man sie wieder zusammenbauen kann.

Liebe Grüße,

Raaga :D
Zuletzt geändert von Regis Bothe am Mo Okt 20, 2014 18:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von samba » Mo Okt 20, 2014 16:42

Gratuliere zum Grobi!

Zur Frage 12fädig und Fangpatentmuster:
Das kann ich mir schwer vorstellen, habe es aber noch nicht probiert.
Die Nadeln, die fangen, haben dann eventuell zu viel Wolle drauf.

Aber erst kürzlich hab ich erstmals ein Fangpatentmuster (126 oder 128, kann gerade nicht nachschauen) mit ausgelassenen Nadeln mit einer flauschigen Mohairwolle am Grobi gestrickt und ich bin begeistert: Maschenweite 10, wenig Gewicht ...
Vielleicht kann ich ein Foto nachreichen.

Liebe Grüße
Samba
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Kann STRICKMASCHINE mittlerweile buchstabieren, es wird...!

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Re: Braucht man eigentlich einen Grobstricker?

Beitrag von heija » Di Okt 21, 2014 08:32

Hallo, Raaga!
Ich habe seit gestern ebenfalls eine KH260! Und sie funktionierte auf Anhieb, ist das nicht nett von ihr? Ich war begeistert, denn ich dachte, ich müsse sonstwas mit ihr anstellen, bevor sie ginge. Nur ein bischen schergängig ist sie. Wie erkennt man eigendlich verharzte Nadeln? Oder geht der Grobi schwerer zu schieben als der KH860?
Ich war ja erstaunt über die Ausmaße. Wie groß der Schlitten ist! Sehr beeindruckend.

Jetzt muß ich nur noch warten bis ich Geburtstag habe. Bis dahin muß der Grobi noch unters Bett geschoben werden...

Freufreu

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