Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

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MäMä
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Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von MäMä » Di Okt 04, 2016 19:37

Hallo StriMas,
ich bin mit meiner alten Knittax (Feinstricker)ja immer noch ein Neuling (zweite Saison beginnt jetzt).
Bisher habe ich 2Pullover gestrickt, wobei der erste mit (natürlich fertig verzwirntem) Strumpfgarn gestrickt ist-einfach rechts.
Der Zweite noch nicht ganz fertig, weil ich da Wolle von Konen genommen habe, und meinte, ich müßte die zunächst verzwirnen.
Das Vorderteil ist fertig, und gut geworden, und nun geht es an das Verzwirnen der Wolle fürs Rückenteil. Dabei werde ich echt verrückt, denn andauernd reißt der Faden, und der elktrische Verzwirner arbeitet SO langsam, und wird immer wieder heiß...
Zwischendurch wollte ich mal was angenehmes (mit vielleicht mehr Erfolg) machen, und außerdem nahte der 60igste Geburtstag einer guten Freundin.
Habe überlegt, ihr ein Schultertuch (so ca 2x1m) zu machen, aus Seidengarn.
Habe dafür bei ebay ein Garn aus Merino-Kaschimr-und Seide gefunden (ok.Keine reine Seide, aber erschien mir auch ok), 7fach gefacht.
Ich stellte mir das Werk als ein lockeres, edles Gespinst vor.
Habe mit der Verkäuferin telefoniert, die mir versicherte, das ich Garn gar nicht unbedingt verzwirnen muß, und Gefachtes auch wunderbar auf der StriMa zu verarbeiten geht. (ich sah ja schon eine wunderbare neue Erkenntnis am Horizont winken - MUß ich vielleicht das Garn für mein Pullover-Projekt gar nicht zwirnen?????). Außerdem meinte sie, das ich aus 1kg Wolle locker 10Schultertücher bekomme. Der Preis war auch gut, 25€-also habe ich bestellt und losgestrickt. Alles in glatt rechts und Einstellung 10. Also damit es möglichst locker wird.
Die Enttäuschung war groß: das Garn warf mächtige Schlingen. Ich glaube, das das nicht an der StriMa und nicht an mir lag, sondern das das Garn 1-tw unregelmäßig gewickelt war, und 2-einige Fäden wohl elastischer als Andere waren.
Ich hänge mal Fotos an.
Dann war schon nach 37cm Länge das erste Knäuel Alle. (Von wegen 10Schals!!) - hätte bedeutet, das ich meine 2m erst mit fast 6Knäulen erreiche.
Ich war ratlos.
Die Verkäuferin meinte, das (die Schlingenbildung) kann gar nicht an ihrem Garn liegen, das wäre ordentlich gewickelt.
Find ich nicht, aber egal-ich kann ihr Alles zurücksenden, mach ich auch.
Nur was meint ihr-
WOHER kam die Schlingenbildung?
Benutzt ihr auf euren StriMas auch "nur" gefachte Wolle? Oder nur gezwirnte, oder was? Konenwolle?
Freue mich sehr über ein paar Tips....
herzlich
MäMä
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Irene Winter
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von Irene Winter » Di Okt 04, 2016 21:37

Hallo MäMä,
da muss jeder durch! Durch die Schlingenerfahrung meine ich!
Man kann mit gefachter Wolle stricken. Wenn alle Fäden aus dem gleichen Material sind, lässt man sie von der Kone durch einen oder mehrere Fadenführer laufen. Bei verschiedenen Farben verhindert man die Streifenbildung durch Übereinanderstellen der Konen auf Gitter und Durchfädeln der unteren Konenfäden durch die drüberstehenden Konen, sodass sie sich leicht umschlingen. Klebrige, aufgeladene oder haarige Fäden muss man immer einzeln ggf. sogar durch Strohhalm in einem Fadenführer zulaufen lassen.
Man darf Wolle wickeln. Gleiches Material nimmt das nicht übel, aber es ist ja auch nicht nötig. Ungleiches Material neigt zur Schlingenbildung, wegen der unterschiedlichen Dehnbarkeit und Vorspannung. Deshalb ist gemischt Verstricktes schlecht aufzutrennen und dann nur noch schwer wieder neu verstrickbar. Wenn man nicht wickeln muss, sollte man es lassen oder einzeln wickeln.
Man darf zwirnen. Das ist leider eine Wissenschaft für sich. Garn mit Drall muss gezwirnt werden. Garn ohne Drall muss zweimal gezwirnt werden. Einmal Drall rein und einmal Drall wieder raus. Garn mit Drall ergibt gerne verzogenes Gestrick. Zwirnen ist eher eine Sache der Erhöhung der Stabilität der Wolle, sie wird aber auch härter. Elektrische Zwirner kenne ich nicht, ich zwirne mit einem elektrischen Spinnrad, da wird nichts heiß.
Dein gefachtes Garn war für die Stola einfach zu dick. Probier mal 2-3 gefachte Fäden deiner schönen Konen in verschiedener Farbzusammenstellung, mit ausgelassenen Nadeln und hochgehäkelten Linksrändern und etwas plattgebügelt kommst du bestimmt zu einem ganz brauchbaren Ergebnis, das nicht zu sehr rollt.
Viel Erfolg!

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von Kerstin » Mi Okt 05, 2016 09:17

MäMä hat geschrieben:Habe dafür bei ebay ein Garn aus Merino-Kaschimr-und Seide gefunden (ok.Keine reine Seide, aber erschien mir auch ok), 7fach gefacht.
Und das sollte bitte welcher Lauflänge entsprechen?
Aus der Fachung allein kann man leider genau gar nichts über die Lauflänge und die Verstrickbarkeit entnehmen, und 7fach erscheint mir recht dick. Lacegarn, das oft als 2fach (gezwirnt) angeboten wird, hat im allgemeinen eine Lauflänge um die 800 m auf 100 g. Mit 800 m kann man tatsächlich ein Tuch stricken, das dann auch größer als ein Taschentuch wird.
WOHER kam die Schlingenbildung?
Wie Irene schon schrieb, verschiedene Garne habe verschiedene Dehnbarkeit, abhängig vom Material und ihrer eigenen Basis-Verzwirnung. Wenn man sie wickelt, wird mehr oder weniger Zug auf sie ausgeübt. Sobald kein Zug mehr auf sie einwirkt, entspannen sie sich und nehmen wieder ihre ursprüngliche Länge ein. Und zack, kommt da der eine oder andere weniger elastische Faden zum Vorschein, der sich beim Wickelvorgang gar nicht oder nur sehr wenig hat dehnen lassen; nachdem die anderen zusammengeschnurrt sind, hat er mehr Länge als seine Kumpels. Und was tut er? Er bildet Schlaufen, was soll er sonst machen...
Benutzt ihr auf euren StriMas auch "nur" gefachte Wolle? Oder nur gezwirnte, oder was? Konenwolle?
Ich stricke fast alles, was von der Garnstärke her geeignet ist, aber grundsätzlich keine von Dritten gefachten "Designergarne". Mit Schlaufenbildung hatte ich schon vor mehr als 20 Jahren meine ersten Probleme, als ich mir selbst Garne von Konen zusammenspulte und feststellte, dass das nicht sauber funktioniert.
Was geht: Dünne Garne direkt von der (Industrie-)Kone im Fadennüsschen zusammenlaufen lassen, wie Irene es beschrieben hat.
Wenn Du mit zwei (oder zwei Gruppen von) dünnen Garnen strickst, kannst Du sie auch plattieren, dann landet das eine bei den Linksmaschen obenauf und das andere bei den Rechtsmaschen. Um Lace-artige Ergebnisse zu erzielen, sollte die Gesamtlauflänge natürlich auch im Lace-Bereich liegen.
Zum Berechnen der Lauflänge von verschiedenen Garnen zusammengenommen gibt es den :arrow: Lauflängenrechner. Zum Berechnen der Lauflänge unbekannter Garne habe ich mal einen :arrow: Blogbeitrag geschrieben.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von MäMä » Mi Okt 05, 2016 16:11

Liebe Irene,Liebe Kerstin,

ersteinmal herzlichen Dank für eure Antworten.
Also ist meine Vermutung doch richtig, das die Verkäuferin verschiedenes Garn, von verschiedener Elastizität zusammengewickelt hat.
(Sie streitet es ja ab). Ist das auch der Grund, Kerstin, das du keine von dritten gefachten Garne kaufst?
Eigentlich verstehe ich sowieso nicht, warum soetwas angeboten wird (beliebt sind ja die Garne mit verschiedenen Farben), denn zB bei den Verschiedenen Farben sind diese einfach zusammengeknotet. Was soll denn das? Kann man auch nicht auf der Maschine verstricken.

Also direkt von der Kone verstricken?! Mal sehen, ob das bei meiner Knittax geht. Ihr sehr den Knäul-Behälter, den habe ich bisher immer benutzt, denn daran gekoppelt ist ja die Fadenspannung.

Kerstin, was ist denn "plattieren"???

Ich habe übrigens nachgeschaut, das Garn was ich kaufen will, hat eine Lauflänge von 220m auf 100g.

Aber mittlerweile glaube ich gar nicht mehr, das ich das noch kaufen will. Die Frau bietet mir zwar jetzt die Konen direkt an, aber ich denke, die sind auch aus diesem, verschiedenen Material. Außerdem habe ich jetzt bei ebay schönes Seidengarn (das wollte ich ja ursprünglich) gesehen. Ich lasse mir da mal einen Probefaden senden.

Wie macht ihr es denn jetzt, wenn ihr zB etwas 5-fädig verstricken wollt, weil der Faden 1-fädig zu dünn ist, und ihr aber nur 1Kone gekauft habt???

Liebe Irene, das mit den "hochgehäkelten Linksrändern" verstehe ich auch nicht. Kannst du mir erklären, wie du das meinst.
Bin leider echt die blutige Anfängerin.
Äh, ach ja, so-und was ist das "Fadennüßchen"?
Und was meint ihr mit "Lace-artigen Ergebnissen"? Das ist ja eine Technik mit Lochmustern. Soweit bin ich noch gar nicht (bloß rechts und links).

Herzliche Grüße
Maya

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von MäMä » Mi Okt 05, 2016 16:22

ach so, und welche Lauflänge brauche ich denn ungefähr für so ein 1x2m Schultertuch?
Ich kannte es bisher immer nur so, das das in gramm berechnet wird.
Maya

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von Kerstin » Mi Okt 05, 2016 17:07

MäMä hat geschrieben:Also ist meine Vermutung doch richtig, das die Verkäuferin verschiedenes Garn, von verschiedener Elastizität zusammengewickelt hat.
(Sie streitet es ja ab). Ist das auch der Grund, Kerstin, das du keine von dritten gefachten Garne kaufst?
Es kann sich durchaus um ein und dasselbe Garn handeln. Aber wenn sie nur eine Kone davon hatte, dann müsste sie es mehrfach gespult haben (erst ein gesondertes Knäuel mit etwa einem Viertel ihrer Kone, dann dieses und den Faden von der Kone zu einem Zweifach-Knäuel, dann dieses und den Faden von der Kone zu einem Dreifach-Knäuel, und so weiter, bis man bei sieben angekommen ist), und dabei kann es natürlich zu Unterschieden in der Spannung kommen.
Eigentlich verstehe ich sowieso nicht, warum soetwas angeboten wird (beliebt sind ja die Garne mit verschiedenen Farben), denn zB bei den Verschiedenen Farben sind diese einfach zusammengeknotet. Was soll denn das? Kann man auch nicht auf der Maschine verstricken.
Kann man schon, wenn die Gesamtstärke mit der jeweiligen Maschine strickbar ist. Habe ich auch schon öfter gemacht, allerdings dann eben direkt von der Kone und möglichst in ähnlichen Farben, das ergibt einen leicht melierten Effekt.
Also direkt von der Kone verstricken?! Mal sehen, ob das bei meiner Knittax geht. Ihr sehr den Knäul-Behälter, den habe ich bisher immer benutzt, denn daran gekoppelt ist ja die Fadenspannung.
Man kann vielleicht hinter die Maschine (auf den Fußboden) eine oder mehrere Konen stellen und den Faden dann trotzdem durch die Spannungseinheit führen. Bei meinen Maschinen geht das problemlos. Mit Deiner kenne ich mich allerdings nicht aus.
Kerstin, was ist denn "plattieren"???
Wikipedia hilft weiter.
Ich habe übrigens nachgeschaut, das Garn was ich kaufen will, hat eine Lauflänge von 220m auf 100g.
Dann kann man damit auf Deiner Knittax jedenfalls keine "hauchzarten Effekte" erzielen. Das ist ja doppelt so dick wie 4fach-Sockenwolle. Ein Wunder, dass die Maschine es überhaupt gefressen hat. Meine hätte mir einen Vogel gezeigt.
Wenn Du Dich ernsthaft mit Maschinestricken befassen willst, ist
Wie macht ihr es denn jetzt, wenn ihr zB etwas 5-fädig verstricken wollt, weil der Faden 1-fädig zu dünn ist, und ihr aber nur 1Kone gekauft habt???
Einen Teil auf eine extra Kone oder in ein extra Knäuel wickeln.
Dieses extra Knäuel mit einem Faden der ursprünglichen Kone zu einem Zweifach-Faden wickeln.
Diesen Zweifach-Faden mit einem Faden der ursprünglichen Kone zu einem Dreifach-Faden wickeln.
Und so weiter. Ist ein mühsames Geschäft, deshalb nimmt man meistens lieber zwei bis drei verschiedene Konen gesondert. Es ist zudem ärgerlich, wenn man sich zuwenig oder zuviel gewickelt hat und damit nichts Rechtes mehr anfangen kann.
Äh, ach ja, so-und was ist das "Fadennüßchen"?
Das Loch oder der Schlitz am Schlitten, in das/den man am Ende des Einfädelvorgangs den Faden einfädelt, um damit zu stricken.
Und was meint ihr mit "Lace-artigen Ergebnissen"?

'tschuldigung, Stricker-Jargon. Ich meine damit Gestricktes, das mehr oder weniger entfernt Ähnlichkeit hat mit hauchzarten Loch- oder Spitzenmustern. Am einfachsten erzielt man das, indem man mit einer bestimmten Nadelstärke bzw. Maschenweite wesentlich dünneres Garn verarbeitet, als man normalerweise damit stricken würde. Deshalb mein Hinweis auf die 800 m/100 g. Sockenwolle hat ungefähr 400 m auf 100 g, und ich würde es mit MW 6-8 stricken, je nachdem, was es werden soll. Lacegarne sind nur etwa halb so dick wie Sockenwolle, und manche sogar noch dünner, und man verstrickt sie von Hand zu den schon mehrfach erwähnten hauchzarten spitzenartigen Gebilden mit etwa Nadelstärke 3-4, also noch dicker, als man die ebenfalls schon mehrfach erwähnte Sockenwolle verstricken würde.
ach so, und welche Lauflänge brauche ich denn ungefähr für so ein 1x2m Schultertuch?
Ich kannte es bisher immer nur so, das das in gramm berechnet wird.
Du verwechselst da zweierlei Maß.
Das eine ist die schiere Menge. Die kann man in Gramm angeben oder in Metern (NICHT in Metern pro Gramm!). Wenn Du also von Deinem Designergarn zehn Knäuel à 100 g hast, hast Du 1.000 Gramm oder 2.200 Meter zur Verfügung.
Das andere ist die Lauflänge. Die wird üblicherweise in Metern pro 100 g (manchmal auch in Metern pro 50 g) angegeben. Man kann daraus erkennen, wie dick ein Garn ist. Je länger die Lauflänge, desto dünner das Garn, logischerweise. Über die Menge, die einem zur Verfügung steht, sagt die Lauflänge erst einmal nichts aus. Man kann davon einen Kilometer im Schrank haben oder nur zehn Meter. Die Lauflänge wäre trotzdem immer dieselbe, nämlich x Meter auf 100 g (auch wenn man gar keine 100 g davon hat).
Wieviel Garn mit welcher Lauflänge Du für ein Tuch von 100x200 cm brauchst, weiß ich nicht. Probe stricken, auswiegen, ausmessen, rechnen. Musst Du selbst machen.

Zahlreiche Grüße
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von waltraudnymphensittich » Mi Okt 05, 2016 17:38

Ich habe übrigens nachgeschaut, das Garn was ich kaufen will, hat eine Lauflänge von 220m auf 100g
Das ist ja viel zu dick für die Knittax.
Dafür bräuchtest Du schon einen Grobstricker.
Für Strickmaschinen optimal wäre eine Lauflänge von 420 m auf 100 Gramm also Sockenwollstärke.
Die Erfahrung mit dem sogenannten Designergarn haben wahrscheinlich schon sehr viele von uns hier gemacht.
Ich auch ... und ich hatte damals gleich 1 kg bestellt. Diese Wolle war noch nicht mal mit der Hand richtig zu verstricken.
Ich jag meine verschiedenen Garne übers Spinnrad (2 x in eine Richtung und 1 x andersrum zum Verzwirnen)
Verbuch das Ganze unter Erfahrung ab. Es gibt so viel schöne Wolle im I-net
Gruß
Waltraud
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von MäMä » Mi Okt 05, 2016 19:16

ich danke Euch wiederum.

Liebe Waltraud,
meine bisherigen Wollkäufe waren tatsächlich nicht sehr glücklich.
Die erste Wolle (eine Lacegarn) riß ständig.
Die Nächste muß ich vorher 5x verzwirnen (weil sonst zu dünn)
und die die ich jetzt hatte zog ja die furchtbaren Schlingen.

Hättest du vielleicht ein paar Links für mich, wenn du sagst, es gibt soviele tolle Wolle im Netz??
UND was für Wolle verarbeitest du-gefachte oder verzwirnte?

ach, PS. die Wolle LL 220m auf 100g war NICHT zu dick für meine alte Knittax. Von der Dicke her war sie optimal.

Viele Grüße
Maya

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von Irene Winter » Mi Okt 05, 2016 20:07

Liebe Irene, das mit den "hochgehäkelten Linksrändern" verstehe ich auch nicht. Kannst du mir erklären, wie du das meinst.
Wenn du den Schal glatt rechts strickst, werden sich die Ränder stark einrollen. Es gibt ein paar "Notmaßnahmen" z.B.einige rechte Maschen am Rand auslassen und als linke Maschen hochhäkeln sofern man kein Doppelbett hat. Wie dein Material das braucht und ob du Dämpfen kannst, musst du am Probelappen ausprobieren. Der Suchbegriff "Rand rollt" ist Pflichtlektüre. Auch da muss man durch!

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von waltraudnymphensittich » Sa Okt 08, 2016 00:23

@ Maya

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Hättest du vielleicht ein paar Links für mich, wenn du sagst, es gibt soviele tolle Wolle im Netz??
UND was für Wolle verarbeitest du-gefachte oder verzwirnte?
Kuck erst mal hier im unteren Teil unter Bezugsquellen
dann: info@supergarne.com
Drops usw
Gruß
Waltraud
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von MäMä » Mi Okt 19, 2016 14:12

Hallo Waltraud,
der Link "info@supergarne.com" funktioniert leider nicht.
Und was du mit "Kuck erst mal im unteren Teil unter Bezugsquellen" meinst, ist mir auch schleierhaft.
Grüße
Maya

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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von frieda » Mi Okt 19, 2016 14:27

Mit "Bezugsquellen" ist in diesem Fall das hier gemeint:

viewforum.php?f=25

Grüßlis,

frieda
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Re: Schlingen bei Verarbeitung von gefachter Wolle

Beitrag von Siebenstein » Mi Okt 19, 2016 14:45

... und info@supergarne.com ist kein Link, sondern eine E-Mail-Adresse ;)

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