Anfängermaschine und Kondensatoren Hilfe

Fragen, Probleme oder Tipps zur Handhabung deiner Strickmaschine
Alex.andra
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Mo Sep 11, 2017 11:14

Ich hebe eben mal ein paar Fothos gemacht, um zu nenildern, welchen "Schwammbalken" ich meine:
KH-910.03.6.jpg
Ganz unten in der Maschien befindet sich ein (zweiter) Schaumstoffbalken.
KH-910.03.6.jpg (67.78 KiB) 6164 mal betrachtet
KH-910.03.7.jpg
In der Seitenansicht, von links, in die Maschine geschaut, sieht dass dann so aus. (größe Schamstoff: 20mm breit, 10mm hoch), der eine Federleiste (Reihe von Federstahl) von unten unterstützt
KH-910.03.7.jpg (54.72 KiB) 6164 mal betrachtet
KH-910.03.8.jpg
Wenn man(n und Frau) die Schamstoffleiste herausziehet und eine Nadel einbaut, kann er/sie die funktion der Feder besser sehen. Die Federstahlleiste ist übrigens nicht 200 Federn lang, sondern an beiden Seiten 1ne Feder länger. vermutlich um die Nadel seitlich noch zusätzlich abzustützen?
KH-910.03.8.jpg (59.51 KiB) 6164 mal betrachtet

PS.: Den Dreck und die Fusseln, auch Dreck des sich auflösenden Schamstoffs, muss ich natürlich noch entfernen!! :mrgreen:

Liebe Grüße

Alex..
Zuletzt geändert von Alex.andra am Mo Sep 11, 2017 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Mo Sep 11, 2017 11:17

Bleibt trotzdem die Frage; warum der UNTERE Schaumstoffbalken an beiden Seiten 8 Federn (6 Nadeln) nicht unterstützt???

Dann die Frage; warum ist der Schamstoffbalken, zusammen mit seiner Flachstahlschiene nicht festgemacht. Es kann passieren, wenn jemand die Maschine aufrecht stehend transportiert, diese verrutscht, und dann einseitig über c.a. 20 Federn (Nadeln) (oder mehr (ich hab's nicht gemessen)) von unten nicht abstützt!?
Zuletzt geändert von Alex.andra am Mo Sep 11, 2017 23:08, insgesamt 2-mal geändert.
Liebe Grüße

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von frieda » Mo Sep 11, 2017 11:45

Ich habe die Vermutung, dass dieses Schaumstoffteil nicht wirklich eine wichtige Funktion ausübt. In den meisten Maschinen wird das Ding schon komplett verrottet sein, im Gegensatz zur Sperrschiene wird das Teil ja nicht regelmäßig getauscht. Ich würde mir da also nicht allzu große Gedanken darüber machen.
(Ich lerne aber gerne dazu, wenn jemand sachdienliche Hinweise zur "wahren Bestimmung [TM]" des Teils hat)

Grüßlis,

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Irene Winter » Mo Sep 11, 2017 21:23

Hallo ihr lieben "Ingräuschspezialisten",
ich habe mal irgendwo gelesen, dass diese überflüssige Schaumstoffleiste Öl, Kaffee, Rotwein..... aufsaugen soll. Leider löst sich selbige selbstständig zu undefinierbarem zähen Brei auf. Die Flachschiene hat nur den Sinn, dass man diese Eingeweide nicht rauskratzen muss, sondern samt Unterlage entsorgen kann. Beim Säubern half mir Aceton oder Etikettenentferner.

Liebe Grüße aus dem Bayerischen Wald!

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Beitrag von Michaela » Di Sep 12, 2017 08:48

In meinem Reinigungs-Tutorial http://www.strickmoden.de/technik/index.html habe ich die Schiene erwähnt.
Danke übrigens für das schöne Bildmaterial.
Wenn ich Maschinen reinige, kratze ich auch immer den Schaumstoff ab und ersetze ihn durch neuen.
Der Schaumstoff dämpft die Schwingungen und reduziert die Geräuschentwicklung.
Viele Grüße - Michaela
Mein Blog http://www.lanarta.de
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Die Reife eines Menschen zeigt sich am deutlichsten an dem Dienst, den er in der Gemeinschaft leistet (Pedro Arrupe)

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Mi Sep 13, 2017 11:34

Alex.andra hat geschrieben:
Fr Sep 08, 2017 16:53
Weil die Kondensatoren, in den „älteren“ Näh(- und Strick)maschinen mal gerne „aufrauchen“, ich denn des öfteren schon nach den Gründen dieses Problems gefragt wurde, habe ich Gedanken dazu gemacht:

Das Lebensdauerende eines „metallisierten Folienkondensators“ ist der Zeitpunkt, ab dem der Kondensator nicht mehr seine Werte erfüllt. Die Lebensdauer eines X-Y-Folienkondensators wird im Wesentlichen durch die Temperatur (Umgebungstemperatur und Eigenerwärmung), Spannung und Feuchtigkeit (deswegen sind die ja in Kunstharz eingegossen) bestimmt. Bei einer entsprechenden Überbeanspruchung kann jeder dieser Faktoren zu einer vorzeitigen Alterung oder zum Ausfall des Kondensators führen. Ich denke, der Trend der Bauelemente-Industrie zur Miniaturisierung und der Einspardruck (Gewinnmaximierung) bringt bei X- und Y-Folienkondensatoren die Gefahr, dass deren Robustheit gegen die Umgebungsbedingungen, gegen den Gewinn der Konzerne getaucht wird, und folglich die Lebensdauer der X-Y-Konensatoren abnimmt. Die immerwährenden Reklamationen drängen mir den Gedanken auf, dass die X- und Y-Folienkondensatoren nicht mehr (grundsätzlich) der Qualität der früheren (vor 1960ziger) Jahre hergestellten Kondensatoren entsprechen.

Beweis: Ich habe in meiner Küche, noch einen „RG 28“ (DDR Handrührgerät, die „Zonies“, so wie ich, werden ihn kennen), in dem sind auch solche X-Y-Kondensatoren verbaut (zur Funkentstörung), das gute Stück habe ich 1970 in Rochlitz gekauft. Und siehe da, die Kodensatoren sind noch immer heile!!! :mrgreen: :mrgreen:
Edit/Nachtrag, mir ist noch was eingefallen: Diese Kondensatoren sind einer der "Knackpunkte"! Bessere gleich bei der Herstellung zu verwenden, würde (bei Massenherstellung) die Maschine, mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit um 0,05 Euros teurer machen, und das darf nicht sein... dann würde man nix mehr daran verdienen, bei 10.000 verkauften Maschinen (Weltweit) sind das immerhin 500 Euro ... (oder (Gold)Dollar?).
Liebe Grüße

Alexandra G..

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Irene Winter » Do Sep 14, 2017 18:34

Hallo ihr Lieben,
auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt sehr o.T. ist, muss ich noch unterstreichen, was Alex da ausführt:
Die BrotherKondensatoren haben immerhin ca. 30 Jahre gehalten. Heutzutage hält so ein Kondensator in einer Kaffeemaschine genau so lang wie die Garantiezeit. Das gilt auch für Computer. Ist mir selbst schon so gegangen, dass bei 20 Schülercompis schon 6 nach 3 Jahren abgeraucht sind. Das Einlöten des 30Cent-Bauteils kostet 100 Euro, wenn man dem Händler den kaputten zeigen kann. Ansonsten wird das ganze Teil weggeschmissen.
In der geplanten Obsoleszenz liegt das CO2 versteckt, das wir einsparen sollten!

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Knackendöffel Maren » Fr Sep 15, 2017 10:43

Hallo,
ich habe zwei 940 er Maschinen. Die ältere der beiden arbeitet immer noch mit den alten Kondensatoren.
Die zu einem späteren Zeitpunkt dazugekaufte Zweitmaschine hat einen abgerauchten Kondensator, der sogar zweimal geraucht hat.Ich hatte wohl zu schnell ausgeschaltet☺
Da ich dachte, dass es sich dabei um einen weiteren Kondensator handeln müsse, habe ich die Maschine geöffnet, aber es war nur ein Teil verschmort. Was tun, ich wollte mir schon einen feinen Lötkolben kaufen und einen Ersatzkondensator, habe aber auf Anraten von Monika die Maschine erstmal einfach wieder angestellt und siehe da, sie strickt ohne Probleme. Alle Funktionen sind ok. Der Kondensator scheint also nicht lebenswichtig zu sein. Ich lasse die Maschine nicht mehr unbeaufsichtigt angeschaltet und warte einfach ab. Könnte es sich bei diesem Kondensator nur um einen Entstörkondensator handeln, der die Beeinflussung von anderen elektrischen Geräten verhindern soll?
Die Anschaffung eines feinen Lötkolben habe ich erstmal verschoben.
Viele Grüße von Maren



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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Sa Sep 16, 2017 00:12

Die Kondensatoren im Netzeingang der Elektronik-Strickmaschinen sind Netzfilter. Sie sollen hochfreqente Störungen aus dem elektrischen Netz "blocken". Die Netzfilter, die ich in meiner KH-910 vorgefunden habe, ist ein "Tiefpässe aus Induktivitäten (auch Drossel genannt (diese Spulen)) und Kondensatoren", diese Schaltung soll in aller Regel, so die Theorie, Störimpulse aus dem Netz, nicht in die Strickmaschinenelektronik vordringen lassen.

Wenn Du nun den "Netzfilter" weg säßt, weil bspw. die/oder der X-Kondensatoren durchgebrannt ist/sind, können die Störimpulse (und die Störungen sind immer da, mal mehr, mal weniger), aus dem Niederspannungsnetz ungehindert in die Elektronische Logik vordringen und unter Umständen unvorhergesehene Schaltzustände verursachen. Die TTL Logik die ich in der 910 vorfinde, ist da - meiner Erfahrung nach - total (onber)empfindlich.

Wenn Du mal deinen Computer aufschraubst, wirst Du, ggf. so etwas: https://www.conrad.de/de/netzfilter-mit ... 15442.html, oder ähnliches, vorfinden. Dies erfüllt bei Deinem Rechner die gleiche Funktion, wie, ich es beschrieb.
Diesen "Entstör-Steckbuchse", könnteste auch in Deine Strickmaschine einbauen (Aber bitte die 3A ausführung benutzen!!). Müsstest dann blos ein anderer Netzleitung, solch eine mit "Kaltgerätestecker" (wie beim PC(-Netzteil), oder Drucker) verwenden.

Wie gesagt, es dürfte auch ohne "Netzfilter" funktionieren... fragt sich nur wie lange... die unliebsame Störungen wegbleiben... und wann die Elektronik nerfig rummspinnt... aber dann weist Du ja wenigstens warum!
Liebe Grüße

Alexandra G..

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Knackendöffel Maren » Sa Sep 16, 2017 08:19

Hallo Alex,
Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung.
Nun wird wohl doch ein Lötkolben gekauft und das Teil ausgetauscht😏
Bisher hat sich noch nie jemand die Mühe gemacht, mir die Funktion dieses Teils so gut zu erklären.
Viele Grüße von Maren



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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Sa Sep 16, 2017 13:29

Diese mit den Schwachstellen der Folienkondensatoren hat die Industrie derzeit aus Preisgründen eingeführt. Kompensiert wird das heutzutage (mittlerweile) durch geschlossene Plastikgehäuse und dem Verbau auf Leiterplatten - da fliegen wenigstens keine Drähte mehr durch die Gegend - wenn ein Folienkondensator explodiert und es können billigere Einzelbauteile verwendet werden, anstelle spezifisch zu fertigender Kondensator-Drossel(Spulen)-Kombinationen.

Die Kondensatoren, Du solltest beide erneuern, auch wenn nur einer "dicke Backen gemacht hat", kannst Du bspw. hier erhalten:
http://www.ebay.de/itm/2-WIMA-Kondensat ... IT&_trksid
http://www.ebay.de/itm/2-WIMA-Kondensat ... 0005.m1851
Liebe Grüße

Alexandra G..

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Digitalis » So Sep 17, 2017 09:19

Die Kondensatoren von Conrad sind einfacher zu löten weil die Füße von Kondensatoren länger sind. Neue Kondensatoren sind etwas schmaler als die alte Kondensatoren.
Bei www.conrad.de suchen auf Artikel 450228 und 450220. Wann sie auch ein KG Schlitten haben, im Trafo gibt es ein Kondensator 0.047uF (Artikel 450220) welche auch erneuert werden muss wann man kein "Explosion" und Stank haben will. :lol:

Viele Grüße,
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » So Sep 24, 2017 19:16

Ja dass ist richtig "@digitalis", aber bei meiner 910-Netzfilterplatine, waren die Löcher in die die Kondensatoren gesteckt werden, mehrfach, das heißt in verschieden Abständen, für verschieden große Kondensatoren vorhanden. So dass die etwas kleineren Kondensatoren auch passten. Dann ist der Preis, besonders die Porto-Verpackungskosten bei Conrad deutlich (nein soger unverschämt) höher.

Was andres; Ich habe ja auch die (Netz-)Sicherung auf Netzfilterplatine erneuert - war sowieso durchgebrannt - dort war eine flinke 2A Sicherung drin. Das es 2A sein soll, habe ich auch hier (meine ich irgendwo) gelesen. Auf der Platine ist allerdings aufgedruckt, dass die Sicherung eine flinke 0,5A sein soll!?

Ich jabe nun eine 1,25A flink reingemacht, was ja nicht falsch sein kann!! 230V x 1,25A = 287VA. Der lüdde Trafo gibt nach meiner Schätzung auf jeden Fall nicht mehr als 150VA her... seis drum!

Aber was ist denn jetzt laut Brother vorgeschrieben??

Liebe Grüße

Alex.andra
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Digitalis » So Sep 24, 2017 20:51

Was Brother hat vorgeschrieben???? Nur "tubular fuse" laut der Unterteilekatalog von KH910........:lol: :lol:
Komischerweise wird kein Ampère genannt.

Gibt es eine Glassicherung im KH910? Ich glaube dass es nur im KH970 eine 2A Sicherung gibt, aber dass ist keine Glassicherung aber eine schwarze "Blocksicherung" (weiss nicht wie dass heist).
Normalerweise sind die Sicherungen bei Brother 0.5A (KH930/KH940) und Glas, was auf der Platine steht ist richtig.

Nicht alle Sicherungen sind gut. Ich habe einmal im China Glassicherungen gekauft für Trafo von der KG-Schlitten. Aber dass funktionierte nicht (10 oder mehr Sicherungen probiert). Gute Amperestarke und das Fädchen war auch gut. Dann eine Sicherung hier gekauft und es funktionierte wieder.....

Viele Grüße
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » So Sep 24, 2017 22:44

Ja "Glassicherungen" 5x20 (auch Feinsicherung genannt) gibt es in der (meiner) KH-910. Eine vor dem Netztransformator, mit dem Auftruck auf der Netzfilter-Platine "0,5 sluggish", also "träge", wobei "träge Sicherung ja eigentlich; "slow fuse" heißt (heißen müsste). Und eine zweite 2A auf dem "Mainboard" (also unter dem "programming board" (Bedienplatine)), Stromlaufplantechnisch, direkt hinter dem (Stecker vom) Netztransformator.
Liebe Grüße

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Di Okt 03, 2017 18:22

Hallo Mädels (sorry: und Jungs, falls hier welche mitlesen),

ich bin nach einem, bzw. wie und welchen, Lötkolben über PN gefragt worden. Da ich per PN keine Bilder anhängen kann (glaube ich zumindest), jeztz hier:

Als Lötkolben für die ondensatoren wechseln, benutze ich einen "ERSA Multitip 230(1)", der Vorgänger hieß "ERSA TIP 16", ein Kleinlötkolben mit geregeltem Heizelement (TIP 16 war ungeregelt). Die Leistung geregelt (Kaltleiter) sich bei erreichen der max.Temperatur selbst runter.
Es kann natürlich auch eine regelbare Lötstation verwendet werden, aber ich habe keine! Selbst zum bau meines kleinen "Transistorradios" (Semesterarbeit 1882, funktioniert heute noch!!!) habe ich den "ERSA Multitip" genommen. Und da haste teileise noch kleinere Strukturen zu löten.

Dann benötigt man(n und Frau) eine Endlöt-Vakumpumpe. Es geht auch diese sagfähige Entlötwolle (benutze ich nicht, weis noch nicht einmal wie es korrekt heißt). Ist zwar auch ohne diese HIlfsmittel möglich, aber halt praktischer!!

Alle Lötwerkzeuge MÜSSEN Antistatisch sein!!! weil in den Brother KH 900 . 9?? sind C.Mos verbat - und diese sterben bei belastung mit tratischer Ladung lautlos und schnell!!!

Lötzinn wird dünner (2 - 3mm) Kolofoniumzinn genommen. !!!NIE auf solchen Platinen Lötfett verwenden!!!
-
Lötkolben.1.jpg
Lötkolben.1.jpg (59.73 KiB) 5334 mal betrachtet
Lötkolben.2.jpg
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Liebe Grüße

Alexandra G..

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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Kerstin » Mi Okt 04, 2017 18:47

Alex.andra hat geschrieben:
Di Okt 03, 2017 18:22
"Transistorradios" (Semesterarbeit 1882, funktioniert heute noch!!!)
Gute Güte, ich wusste gar nicht, dass Frauen damals schon in Deutschland studieren konnten (oder warst Du in Zürich?), und dass es seinerzeit Rundfunk gab. ;-)
*scnr*

Aber danke für Deine ausführlichen Erläuterungen!

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Mi Okt 04, 2017 19:49

Na klar war das möglich! Ich war allerdings auf der "Fachschule für Schiffsbetriebstechnik" in Flensburg. Da wir damals noch eine "Fachschule" waren, war das streng genommen keine "Semesterarbeit", sondern eine Jahrgansarbeit! Aber ich nenne es so, weil es HEUTE anders keiner versteht. Ich war allerdings die einzige unter den, zum Schluss, 11 Männern + 1ne Frau (ich :smiling: ).

Meine kleine Schwester war in Berlin auf der "Fachschule", mit Diplom-Abschluss (genauso wie ich, nur andere Fachrichtung), 1998 bekam sie eine "Neuanfängerin" von genau ihrer Fach(hoch)schul, natürlich mit, ich glaube das war noch "Diplom" (kein Bacholer), und diese verstand sich auch (ganz selbstverständlich) als (ex) Studentin. Meine Schwester, jetzt ihre Chefin, sagte dann: "Oh ja, toll, wie, was richtig Studiert... bei uns hieß das noch "Fachschule"... und wir haben in das in "Klassenzügen" gelernt... und dass war auch gut so...." :twisted: Also ein kleiner Teufel (treten, beißen, kratzen und... früher auf dem Schulhof (also vor 50 Jahren), braucht ich nur sagen: "nun seid mal stille, oder soll ich meine kleine Schwaster holen... ...." :biggrin: dann war ruhe im Karton.) war meine kleine Schwester ja schon immer... aber kleine Schwestern müssen so sein.

Meine "Fachschule" in Flensburg, gibt es als "Fachhochschule für Schiffsbetriebstechnik" noch, allerdings wurde der "Lehrgang" (oder wie das auch immernoch heute heißen mag), in Flensburg, abgeschafft. Die heutigen "SchiffselektrotechnikerInnen", fals es das überhaupt noch gibt(??) mussen, oder können das in Wismar (glaube ich) per "Praktikums- bzw. Ausbildungsbegleiteten Studiengang" "studieren", und herhalten dann ein "Bacholer" (was das auch immer sein soll, wissen die Götter?). Inzwischen habe ich mir sagen lassen, dass die mit dem "Bacholer" fast keine Arbeit finden... und deswegen oft hinten ein "Master" anhängen.
Also entschuldigung(!), mein "Diplom" war immer gut genug... bräuchte ich heute denn auch so ein "Master"klimbim???

Achso: UKW-Radio gibt es noch und wurde zudem, mit dem Digitalradio (in Braunschweig auf der (ex) Fach(hoch)schule) praktisch neu erfunden!!
Liebe Grüße

Alexandra G..

Knackendöffel Maren
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Knackendöffel Maren » Mi Okt 04, 2017 20:27

Hallo Alexandra,
Danke für deine Antwort. Da ich keine Ahnung habe, muss ich noch mal ein paar wahrscheinlich für dich naive Fragen stellen.
Deinen Lötkolben gibt es nicht mehr zu kaufen. Ich habe nur einen gebrauchten bei ebay entdeckt.
Was verstehst du unter antistatisch? Auf deiner Saugpumpe steht das drauf. Betrifft das auch den Lötkolben????
Wie kann ich feststellen, dass die Werkzeuge antistatisch sind ???????
Ist Kolofoniumzinn besser? Wird der nicht so dünnflüssig wie normaler Lötzinn? Im Lötzinn ist das Flussmittel doch schon enthalten, ich benötige doch dann keinen anderen Zusatz?
Wenn ich die Materialien habe, werde ich erstmal irgendwas löten und meine Strickmaschine noch schonen😊
Ich wüsste hier niemanden, der mir den Kondensator einlöten würde und verschicken will ich meine Maschine nicht.

Im Labor haben wir früher als Flussmittel Uniflux benutzt und über der offenen Flamme eines Bunsenbrenners gelötet, dabei handelte es sich um Zahnkronen, die werden heute mit Sicherheit so nicht mehr hergestellt😊
Viele Grüße von Maren



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Alex.andra
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Re: Anfängermaschine

Beitrag von Alex.andra » Mi Okt 04, 2017 23:46

Den "Tip 16" gibt es ewige Zeiten nicht mehr, aber einen ERSA "Multitip 910BD 15W" gibt es inzwischen: bei Völkner, "https://www.voelkner.de/products/10201/ ... -350C.html
Dann ist diese Lötkolbenablage sehr praktisch, dies Teil verhindert durch die kühlende Spirale die überhitzung, dass verzundern der Spitze: https://www.voelkner.de/products/10201/ ... -350C.html
Als "Lötdraht" oder Zinn, kann ich nur den klassischen "Kolophonium-Lötzinn" empfehlen. Das Zeug heit nicht umsonst "Radiolot", eben weil es die oft extreme "griechstromempfindlichkeit" bei Radios verhindert. Und dass ist bei C-Mos Computertechnik auch sehr gut: https://www.voelkner.de/products/10515/ ... mm-6g.html Das gibt es natürlich auch in glößeren Gebinde: https://www.voelkner.de/products/10513/ ... -250g.html aber wenn man(n und Frau) keinen COLOSSOS (Ellen Turings erster Rechner, mit dem er die Enigma knackte) brauch das keineR.
Und dann ist noch so'hne Pumpe gut, ich würde nicht die Billigste nehmen, sondern das: https://www.voelkner.de/products/102267 ... pumpe.html

Die genannte Entlötpumpe ist antistatisch. Im innern der Pumpen sind Gummidichtungen, diese kann sich, wenn es das "falsche" ist statisch aufladen! Der Lötkolben von ERSA ist sowieso antistatiasch.
Dann sollteste die Platine (nicht das Netzfilter, wennse vom rest der Elektronik getrennt ist) der KH-900 bis 9?? nicht mit blosen Händen angefasst werden. Außer es wird ein Potetialausgleich vorgenommen. Früher (als wir noch Jung waren, Schlaghosen und Hotpants trugen, für ABBA schwärmten) haben wir uns geerdete Armbänder zum Potentialausgleich umgebunden, wenn wir an C-MOS "rumfummelten". Das muss nicht unbedingt sein, aber Vorsicht ist geboten. Denn wenn de' Dich an deinem PVC Teppichboden, oder Fußbodenplatten aufgeladen hast, sollteste keine C-MOS Platinen, wie in der KH-900, 910, 930... ... anfassen!!
Dann ist das Kolophonium kein Flußßmittel: Klemptner (ich habe im Handwerk gelernt (08.1969 bis 2.1973 Diplom 1983) und habe es auch so gelernt, wenn ich bei den Klemptner mithelfen musste) nehmen verdünnte Salzsäure als "Flussmittel", bei Zink oder Kupferdachrinnen. (Die Säurerückstände müssen natürlich zum Schluss rückstandsfrei weggespühlt/geputzt werden!!) Das "Flussmittel" verdünnt nicht das/den Lotdraht (Zinn), sondern ätzt die Fläschen an, damit der Lotzinn sich später "besser festkrallen" kann (Rauheit). Es konnte auch vorher, wie beim Weichlöten von Kupferrohren (bei Frischwasserleitungen) die Fläschen gründlich Poliert werden. Nur das ist bei der Elektronik nen pisgerl schwierig. Also das Kolophonium ätzt vorm (beim erhitzen), vorm Lötzinnfluss, die Fläschen an.

Liebe Grüße
Alexandra

Achso:
Kemet Funk Entstör-Kondensator PMR PMR209MB5470M100R30 0.047 µF 250 V/AC/630 V/ (Art.-Nr. W31829) 2,13 Euro bei Völkner
Kemet Funk Entstör-Kondensator PMR PMR209MC6100M100R30 0.1 µF 250 V/AC/630 V/DC/ (Art.-Nr. W31862) 2,00 Euro bei Völkner
Sind optimal und passen genau ins Rastermaß der Netzentstöhrplatine (zumindest bei meiner KH-910).
Liebe Grüße

Alexandra G..

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