Knäuelwechsel

Man will ja auch mal über was anderes als Stricken reden ;-)
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Bella Block

Knäuelwechsel

Beitrag von Bella Block » Di Apr 28, 2009 17:38

Hallo zusammen,
eine Frage an die Lace-Schal-Expertinnen:
Gibt es eine besondere Methode bei Lac-Schals die Knäöuels zu wechseln?
Normalerweise lege ich den Faden an,stricke ein paar Maschen doppelt,dann mit dem neuen Knäuel weiter.Später werden die beiden Fadenenden verstochen.Bei diesem Schal aber wird das etwas schwierig,könnte ich mir vorstellen.Denn wo sollte ich die Fäden verstechen bei diesen luftigen Maschen? Und doppelt stricken ist meiner Ansicht nach auch etwas problematisch.
viele Grüße Bella

ingeborg hansen
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Beitrag von ingeborg hansen » Di Apr 28, 2009 18:53

Hallo
Wenn ich es nicht umgehen kann mitten in einer Reihe mit einem neuen Knäuel anzufangen:

15 cm vor Fadenschluss Teile ich den Faden in 2 Fäden. Mache das gleiche mit dem Fadenende des neuen Knäuels. Lege beide Fadenhälften zusammen und stricke weiter. Je nach Garn kann man dann noch später die übrig gebliebenen Fadenhälften entweder abschneiden, oder etwas vernähen. Bei schwieriger Wolle nehme ich eventuel einen Nähgarnfaden und vernähe. Ist meistens nicht notwendig. Bei etwas rauher Wolle wie Shetlandwolle kann man auch die Fadenhälften etwas miteinander verdrehen.

Aber am besten wechsle ich am Rand. Das geht manchmal nicht ohne grossen Verlust - z.B. wenn man 800 Maschen auf der Nadel hat.

Viele Grüsse Ingeborg
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myrthale

Beitrag von myrthale » Di Apr 28, 2009 19:10

Schau doch mal hier nach:
http://chic-in-strick.myblog.de/chic-in ... ssian-Join
Bei vielen Garnen funktioniert dies hervorragend. Stricke nur noch nach dieser Technik.
LG Sabine

Bella Block

Beitrag von Bella Block » Di Apr 28, 2009 19:53

Hallo,danke für Eure Antworten.
Der zweite Tipp von myrthale ist super,eignet sich demnach aber nicht für meinen Fall,nämlich das gleiche Garn ansetzen,schade.
Den Tipp von Ingeburg werde ich ausprobieren,wenn es soweit ist.
Ich könnte natürlich auch so einrichten,dass ich am Anfang des Strickstückes den Wechsel vornehmen,sind ja nur 33 Maschen,aber,wie schon gesagt,bei dem luftigen Muster ziemlich schwierig,wo soll man da die Fadenenden verstechen?
Bella

ingeborg hansen
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Beitrag von ingeborg hansen » Di Apr 28, 2009 20:09

Hallo
Auch wenn es immer doppelt so viele Fadenenden zum vernähen gibt, teile ich den Faden auf und vernähe die einzelnen Enden. Das wird dünn, aber dauert doppelt so lange.
Viele Grüsse Ingeborg.

Ps. Ich weiss, dass viele "Nähnadelscheu" haben. Die habe ich nicht, und mir macht es nichts aus, dass die "Endarbeiten" eben länger dauern. Das macht sich immer bei einem perfekten Strickteil bemerkbar.
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Bella Block

Beitrag von Bella Block » Mi Apr 29, 2009 19:56

Hallo zusammen,
um zwei Knäuel zu verbinden habe ich etwas ausprobiert,vielleicht hilft das auch anderen.
Den Tipp von myrthale habe ich aufgegriffen,bei mir sind es allerdings die gleichen Fäden,ein Versuch war es wert.Also die beiden Fadenenden ineinander verschlungen,straff zusammen gezogen,nun die jeweiligen Enden zusammengelegt und mit einem dünnen Faden zusammengenäht,danach abgeschnitten.Die Schnittenden habe ich mit Textilkleber "Tacky Glue" versehen.Diesen Kleber hatte ich noch von meinem Puppenhaus-Hobby,ist ein weißes,flexibles Zeugs,wunderbar für Stoffe und natürlich auch Garn geeignet.Am Anfang sieht der Kleber weiß aus wird aber dann farblos.
Jetzt habe ich einen Faden,der ungefähr 1,5cm etwas dicker ist.
Bella

Michaela
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Beitrag von Michaela » Mi Apr 29, 2009 21:10

Schaut mal, was ich bei "Arlenes Lace" gefunden habe:
eine Nahezu perfekte Verbindung von zwei Fadenenden
In den Kommentaren ergänzt sie
Du musst den Kleber nur ganz sparsam unter den dünnen Fäden "verstecken", nur ein klein bisschen antrocknen lassen und sanft aufeinanderdrücken, so dass er nicht mehr seitlich aus den Fäden läuft. Klappt sensationell! LG Arlene


Bella, das kommt deiner Variante schon sehr nahe.

Ciao
Michaela
Viele Grüße - Michaela
Mein Blog http://www.lanarta.de
Ravelry-Projekte http://www.ravelry.com/projects/LanArta
Die Reife eines Menschen zeigt sich am deutlichsten an dem Dienst, den er in der Gemeinschaft leistet (Pedro Arrupe)

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