Wie locht man eine Lochkarte?

Man will ja auch mal über was anderes als Stricken reden ;-)
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Ilo
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Wie locht man eine Lochkarte?

Beitrag von Ilo » Do Feb 25, 2010 17:14

Hallo ihr Lieben,

nun hab ich schon wieder eine Frage:

Wollte zum 1. mal eine Lochkarte lochen - nach dem ersten Fehler musste ich meine Tatik ändern und habe alle Löcher zunächst markiert und dann fleißig losgeloch.

Jetzt sind zwei Reihen übrig?? :?
Bild


Diese beiden Reihen jetzt komplett lochen?

Und wie locht ihr - auch erst alles markieren? Oder gibt es einen Trick?

Vielen Dank im voraus!
Ilo
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Beitrag von Michaela » Do Feb 25, 2010 17:19

Hallo, Ilo,

wenn die beiden "leeren" Reihen nicht zum Muster gehören, lochst du sie komplett und schneidest die beiden letzten Reihen ab.
Die Verbindungslöcher an der Kante musst du dann noch entsprechend versetzen.

Es gibt einen (aufwändigen) Trick: du kannst das Muster auf die Lochkartengröße vergrößern, das Papier genau auflegen und dann durchlochen.

Ciao
Michaela, auch mit Locher

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Beitrag von ingeborg hansen » Do Feb 25, 2010 20:41

Hallo
Und noch einen etwas teuren Tip: Mit DK 7 kann man sich die Lochschablonen genau in der richtigen Grösse ausdrucken. Unter die Folie legen, markieren und lochen.

Viele Grüsse
Ingeborg
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Beitrag von Michaela » Fr Feb 26, 2010 15:23

Bei falschen Lochungen kann man das fehlerhafte Loch einfach mit einem Stückchen Klebeband beidseitig wieder verschließen und kann so die Karte weiter nutzen.

Ciao
Michaela

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Beitrag von ingeborg hansen » Fr Feb 26, 2010 15:50

Hallo
Wie Michaela es schreibt - nur dass ich dann auch den gelochten Punkt wieder mit einklebe.

Viele Grüsse
Ingeborg.

Ps. Es gibt eine Anweisung - leider auf englisch, wie man eine Lochkarte locht. Bitte eine PN, dann kann ich es erklären.
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Beitrag von Ilo » So Feb 28, 2010 18:01

Michaele & Ingeborg...
vielen Dank für eure Hilfe!

Jetzt hab ich meine Lochkarte fertig gelocht - 2 Reihe abgeschnitten und ausprobiert (für die Zukunft ist auch hilfreich zu wissen, dass man einen Fehler wieder zukleben kann)!

Jetzt bin ich aber ganz unglücklich :( - die Spannfäden sind wirklich zu doof - darüber hatte ich gar nicht nachgedacht - dafür gibt es dann den Intarsienschlitten?

Hat man dann keine einzelnen Fäden auf der Rückseite?
Ich kann mir das gerade nicht vorstellen.

LG
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Beitrag von karo » Di Mär 02, 2010 21:51

Hallo Ilo,
die Spannfäden bei Norwegermustern fand ich auch sehr unschön - ich stricke daher nur noch Doppelbettjaquard. Ich weiß aber nicht, ob Deine Maschine das auch kann. Du brauchst auf jeden Fall ein Doppelbett, das es schafft, nur jede 2. Nadel zu stricken (und auf Hin- und Rückreihe je andere Nadeln zu wählen).
Die schlechte Nachricht: dann musst Du Deine Lochkarte neu basteln, weil Du dann in jeder Reihe nur eine Farbe strickst und die zweite Farbe dann in der Rückreihe...
Das ganze ist komplizierter (und ich stricke selbst nur auf einer Elektronik-Maschine), daher erspare ich mir weitere Ausführungen erst mal. Nur so viel: ich bin vom Ergebnis bei Doppelbettjaquard immer wieder begeistert! :D

Bei Intarsien nimmst Du pro Farbfeld einen neuen Faden, daher gibt es dann keine Spannfäden. Das würde ich bei Deinem Muster nicht empfehlen, eher bei Mustern mit größeren Flächen. Gehen würde es vermutlich - Du hast nur eben ca. 14 Knäuel Garn pro Reihe in Arbeit... und die Fäden von aneinander grenzenden Farbflächen sollte man auch miteinander verflechten, damit da keine Löcher entstehen. Mir wäre es zu kompliziert, aber vielleicht hat ja jemand anders noch eine Idee?

Viele Grüße,
Karin
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