doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

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beaune
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doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von beaune » Mi Nov 27, 2019 09:46

Liebe StrickerInnen,

ich bin gerade dabei, einen Ziggurat von oben nach unten zu stricken und komme jetzt ans Bündchen. Da ich sehr fest stricke, habe ich mich im Lauf des Körpers von Nadel 4 über 4,5 auf 5 hoch gearbeitet, um den Fall des Gestricks zu verbessern, aber keine "Löcher" im Brustbereich zu haben.
Für das Bündchen möchte ich den für die Designerin typischen lined hem stricken, ein glatt rechtes Bündchen, auf dessen Innenseite in Kontrastfarbe ein glatt rechtes Teil angestrickt wird, so dass die jeweils linken Seiten gegeneinander sind.
Zusätzlich möchte ich rechts und links einen Schlitz machen.

Vom Maschinenstricken her kenne ich es, dass ich die letzte Reihe mit größerer Maschenweite stricke, um für die zusätzlich aufgenommenen Maschen mehr Faden zu haben. Außerdem wird das Bündchen selbst mit geringerer Maschenweite gestrickt, als der Körper.

Meine Frage nun: gilt das auch für mein handgestricktes, geschlitztes Bündchen oder würde sich das eigenartig zusammenziehen (was die Maschenweite des Bündchens angeht)? Und ist die eine vergrößerte Reihe zwecks Maschenaufnahme nötig oder reicht es, in der eh schon lockeren 5er-Reihe zu bleiben und danach das Bündchen mit 4 weiter zu stricken? Und wenn die Nadelgröße verändert wird (für die eine Reihe und/oder Bündchen), reicht es, eine ganze Nummer größer oder ist das schon zuviel?
Also Aufnahmereihe Nadel 6
Bündchen Nadel 4
oder wie würdet ihr das machen?

Vielen lieben Dank schon mal für eure Hilfe!

Viele liebe Grüße
Beaune
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von Kerstin » Mi Nov 27, 2019 10:39

Hallo Beaune,

auf der Website http://asatricosa.com/lined-hem/ ist eine bebilderte Beschreibung für die Vorgehensweise.

Wenn ich es richtig verstehe (ich habe noch nie so ein Teil gestrickt), strickt man äußeren und inneren Saum nicht in einem Stück und klappt ihn dann hoch wie beim Maschinestricken, sondern man nimmt für den inneren Saum an seinem oberen Ende auf der Innenseite des Leibteils Maschen auf, die dann mit einem dünneren Garn und dünnerer Nadel nach unten gestrickt werden. Eventuell könnte es sinnvoll sein, die eine Reihe etwas lockerer zu stricken, aus deren Querfaden man die Maschen aufnimmt. Das müsste man an einem Probestück testen. Es soll ja nicht sichtbar sein, wo die Maschen aufgenommen werden.
Am Ende werden innerer und äußerer Saum zusammen abgekettet, diese Abkettreihe bildet die untere Kante.

Wenn du seitliche Schlitze haben willst, arbeitest du die Säume für Vorder- und Rückenteil getrennt und schließt die offenen Seitenkanten nachträglich möglichst unsichtbar.

Dieser Saum ist eine völlig andere Vorgehensweise als beim Stricken mit Maschine, deshalb gelten hier auch nicht die Regeln für die Strickmaschine.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von beaune » Mi Nov 27, 2019 10:56

Liebe Kerstin,

vielen Dank für deine prompte Antwort! Die Seite von Åsa ist mir bekannt und auch das reguläre Vorgehen für den lined hem. Wenn ich mich recht erinnere, gibt sie auch nur ganz nebenbei die kleinere Nadelgröße für das Innenteil als mögliche Option an. :-)
Allerdings ist mir nicht klar, ob sich bei meinem geschlitzt geplanten Bündchen nicht durch eine verringerte Nadelgröße das Teil irgendwie komisch zusammenzieht. Ich mag ja die geschlitzt Bündchen total gern, möchte aber auch nicht, dass die wellig werden und abstehen (wenn gleich groß gestrickt) oder sich eigenartig zusammenziehen (wenn kleiner gestrickt).

Da kommt jetzt also noch die Möglichkeit hinzu, nur das Innenteil kleiner zu stricken. Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht.

Was würde mehr Sinn machen?

Maschenprobe ist aktuell ziemlich blöd, weil meine Rundstricknadeln im Pulli hängen.... :roll:
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von mfischer » Do Nov 28, 2019 08:11

Hallo beaune, hallo Kerstin,
diese Art Bündchen war mir seither unbekannt. Was ist der Vorteil? Klappt es garantiert nicht hoch? Die abgekettete Kante als unteren Abschluss stelle ich mir weniger attraktiv vor als eine Bruchfalte oder einen Anschlagsrand, aber für die wahren Könnerinnen unter uns ist das wohl kein Thema.
Kerstin, du schreibst:
„ Dieser Saum ist eine völlig andere Vorgehensweise als beim Stricken mit Maschine...“
Das sehe ich auch so. Diese Vorgehensweise erinnert mich aber an das Stricken von „Taschen“ für Müllschluckerblenden.
Stimmst du mir zu, dass man, wenn man von oben nach unten strickt, am Ende eine solche Tasche in der gewünschten Länge des Bündchens stricken, mit Restgarn abwerfen und dann von Hand zusammen abketten könnte?
Vielleicht könnte man sogar (schöner?) an der Maschine abketten, zumindest an der Duo 80 hängt ja eine solche Tasche am Ende noch an den Nadeln beider Betten.
Die Taschenteile könnten in verschiedenen Maschengrößen gestrickt werden.
Irgendwie eine völlig neue Idee für mich, aber ob sie sinnvoll ist, da bin ich mir noch nicht sicher.
LG
Margrit

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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von Kerstin » Do Nov 28, 2019 09:05

beaune hat geschrieben:
Mi Nov 27, 2019 10:56
Maschenprobe ist aktuell ziemlich blöd, weil meine Rundstricknadeln im Pulli hängen.... :roll:
Hast du keine Sockennadeln in passender Stärke? Für eine Probe wären die völlig ausreichend, und da die Saumteile ohnehin in Reihen und nicht in Runden gestrickt werden, würde das auch passen, wenn deine Reihen andere Maschenproben ergeben als deine Runden. Falls du austauschbare Nadeln hast, kannst du die Spitzen abschrauben und Nadelstopper auf das Pulli-Seil setzen.

Welches Vorgehen für dich mehr Sinn ergibt, kann ich dir nicht sagen, da ich weder das Modell noch deine Strickweise beurteilen kann. Åsa sieht jedenfalls vor, dass das Innenteil mit etwas dünnerem Garn und minimal kürzer gestrickt werden soll als das Außenteil. Weniger als eine Reihe Unterschied, würde ich sagen, also wäre eine kleinere Nadelstärke zumindest für die letzten Innen-Reihen hilfreich.
Und was das Abstehen betrifft: Solange der Saum in glatt rechts mit derselben Nadelstärke gestrickt ist wie das Leibteil, kann eigentlich nichts abstehen.

Wenn du völlig auf Nummer Sicher gehen willst, könntest du den Saum immer noch in einem Stück stricken, mit einer Linksreihe als Bruch, und die Saumkante von Hand auf der Innenseite annähen. Dann kann eigentlich nichts mehr hochklappen. Seitlich musst du bei den Schlitzen natürlich trotzdem den Saum schließen.
Soll die zweite Farbe auf der Vorderseite schon sichtbar sein, dann beginnst du damit bei der letzten Rechts-Reihe vor der Links-Bruchreihe. Die Linksreihe nicht zum Farbwechsel nehmen, das sieht nicht gut aus.

mfischer hat geschrieben:
Do Nov 28, 2019 08:11
diese Art Bündchen war mir seither unbekannt. Was ist der Vorteil? Klappt es garantiert nicht hoch? Die abgekettete Kante als unteren Abschluss stelle ich mir weniger attraktiv vor als eine Bruchfalte oder einen Anschlagsrand, aber für die wahren Könnerinnen unter uns ist das wohl kein Thema.
Für reines Maschinestricken ist dieses Vorgehen überkompliziert und aus meiner Sicht nutzlos. Åsa hat es sich vermutlich ausgedacht, weil ihre Modelle von oben gestrickt werden, damit ihr spezielles Ärmeldesign genutzt werden kann und damit man nichts nähen muss. Du weißt ja, für die ganz modernen Strickerinnen (zu denen ich Beaune freilich nicht zählen würde) ist Zusammennähen einfach unzumutbar, solche Modelle fangen sie erst gar nicht an.
Ob es hochklappt, hängt aus meiner Sicht davon ab, wie die Maschen innen für die Saumrückseite aufgenommen werden. Sie werden aus den Querfäden einer Maschenreihe herausgestrickt. Dabei könnten die Maschen auf der Vorderseite kleiner gezogen werden, und das wäre eine klassische Kipp-Reihe. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, die fürs Herausstricken vorgesehene Reihe mit dickerer Nadel zu stricken, um vorab mehr Faden hineinzubringen. Außerdem würde ich fürs Herausstricken eine möglichst dünne Nadel und auch dünneres Garn verwenden.
Das Abketten sollte kein Problem sein. Es sind ja rechte Maschen, und wenn man von der Vorderseite aus zusammenkettet (ruhig auch in Kontrastfarbe), wird es auch ordentlich.Von der Rückseite aus würde ich es nicht machen.
Diese Vorgehensweise erinnert mich aber an das Stricken von „Taschen“ für Müllschluckerblenden.
Stimmst du mir zu, dass man, wenn man von oben nach unten strickt, am Ende eine solche Tasche in der gewünschten Länge des Bündchens stricken, mit Restgarn abwerfen und dann von Hand zusammen abketten könnte?
Vielleicht könnte man sogar (schöner?) an der Maschine abketten
Es hängt von der Abketttechnik ab. Ich mache das praktisch immer mit langen Maschen, das sieht aus wie von Hand abgekettet. Beim Abketten um das Maschengitter herum oder beim Abnähen wäre die Optik sicherlich anders. Mir kommt es gerade bei einem Pullover aber auch nicht darauf an, dass Anschlag- und Abkettrand identisch aussehen.
Irgendwie eine völlig neue Idee für mich, aber ob sie sinnvoll ist, da bin ich mir noch nicht sicher.
Fürs Handstricken kann diese Methode sicherlich brauchbar sein, es hat etwas von Haute Couture. ;-)
An der Maschine wäre es mir zu aufwendig. Da stricke ich sowieso immer von unten und habe meinen Standard-Saum mit zwei Nähgarn-Reihen als Start.

Zahlreiche Grüße
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von beaune » Do Nov 28, 2019 12:11

Margrit und Kerstin, vielen Dank nochmal für eure Antworten. :-)
Mein Nadelspielvorrat beschränkt sich auf - glaub ich - 2,5 und 5. Ich stricke nicht gern mit Nadelspielen. Ach ja, noch ein Addi Trio in 4 hab ich auch. Meine eine Farbe ist auch noch auf der Kone, die will ich auch nicht abschneiden wegen einer Probe...Egal. ;-)

Mittlerweile bin ich mittendrin und habe einen Versuch gestartet mit
Anfangsreihen gelb geschlitzt NS 5,
1. Reihe Bündchen schwarz NS 5
2.+3. Reihe schwarz NS 4, dann mit Arbeitsfaden auf Rückseite Maschen aus den Maschenbögen aufgehäkelt (aus dem Querfaden aufgenommen verschiebt sich das Innenteil logischerweise, das wollte ich dieses Mal vermeiden), dann mit schwarz außen weiter, innen später mit Kontrastfarbe (Maschen ruhen aktuell).

Auf die Gefahr hin, dass es dann eigenartig aussieht und ich ribbeln muss.

Ich finde diese Art Bündchen ganz nett. Dadurch dass die Maschenaufnahme innen aus den Maschen erfolgt, habe ich keinen "dicken" Abkettwulst innen und an der Saumkante stört mich die Abkettoptik nicht, im Gegenteil, da finde ich sie optisch gut. Und das kontrastierende Innenteil macht mir Spaß, weil es so unterschwellig da ist. :mrgreen:

Übrigens ist Åsa's Methode klasse bei selbststreifenden Garnen, dadurch dass sie die Armkappen im Schulterbereich gleich mitstrickt, passen die Streifen perfekt überein. Das ist mit Armkugeln schwierig, wenn man nicht schneiden möchte. Oder auch wenn man viel Konengarn hat und handstricken möchte (ich nähe zwar gern Teile zusammen, doch Fäden vernähen ist mir ein Graus!)
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von beaune » Do Nov 28, 2019 13:07

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Das sind Bündchenbilder von meinem ersten Ziggurat. Da hatte ich mit gleicher Nadelstärke weiter gestrickt (er war gefühlt nicht so locker gestrickt wie der jetzige) und ich finde, dass es nach vorn etwas raussteht. Das hoffe ich durch 1 NS kleiner zu vermeiden.
Das Innenteil ist anleitungsgemäß aus den Querfäden aufgenommen. Jetzt blitzt es am Schlitz hervor. :-( Deswegen jetzt Aufnahme aus den Maschenbögen.
Das elastische Abketten gefällt mir auch nicht so sehr, weil durch die "Löcher" die Kontrastfarbe durchblitzt.

Ich bin mir mangels Erfahrung halt auch unsicher, ob da 1 ganze Nadelstärke schon zuviel ist oder oder oder...
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Re: doppeltes (gefüttertes?) Bündchen

Beitrag von mfischer » Do Nov 28, 2019 15:14

Hallo Beaune und Kerstin,
man kann so ein doppeltes Bündchen auf der Duo 80 machen. Ich habe dieses ohne abzusetzen, also mit einem Faden, ohne abzuschneiden, gemacht. Allerdings mit Bündchen begonnen und dann ist der Rand ohne Abketten sehr schön. Aber umgekehrt müsste es auch gehen. Da aber vielleicht nur bei flachem Stricken, muss ich mir noch überlegen, ob es auch rund ginge.
https://www.ravelry.com/discuss/passap ... 51-175#163
Ab post 167, davor die Erklärung. So schwierig ist es gar nicht.
Bislang habe ich das nur geübt und hatte keinen Einsatzbedarf. Naja, wenn man damit sowohl beginnen als auch enden könnte, könnte man gesäumte Stulpen rund stricken.
Beaune, danke auch für die Bilder und Kerstin, danke für deine Einschätzung und Erklärungen.
LG
Margrit

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