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Sonntag, 05. April 2015

Fröhliche Ostern allerseits!
Zwar ist es noch ziemlich kalt, aber man kann sich ja trotzdem stricktechnisch schon auf wärmere Zeiten vorbereiten. Ich trage gern langärmelige Shirts und darüber etwas ärmelloses Gestricktes. Aus der ersten Lieferung des diesjährigen Wollerey-Abonnements wurde deshalb dieser Lochmuster-Pullunder:

Lochmuster-Top

Material: Wollerey “Carmano”, 80 % Alpaka, 20 % Seide, LL 300 m/100 g. Das Modell ist mit der Strickmaschine KH 965 und MW 10 gestrickt. An dieser Stelle eine Warnung: Das Garn lässt sich nicht besonders gut mit der Maschine verarbeiten, weil es sehr weich ist und sich beim Umhängen der Maschen leicht teilt oder wegrutscht. Man muss also gut aufpassen, dass keine Maschen fallen. Drei verschiedene Lochmuster sind jeweils durch Krausreihen getrennt; auch alle Blenden sind kraus gestrickt.

Ich habe bewusst kleine, einfache Muster gewählt, weil große Rapporte auf den kleinen Flächen nicht gut zur Geltung kommen. Komplexe Umhänge-Manöver wären mit diesem Garn ohnehin nicht möglich.

Lochmuster 1
Das erste Muster ist Nr. 321 aus dem japanischen “1000 Knitting Patterns Book”. Es hat einen Rapport von 6 Maschen und 8 Reihen.

Lochmuster 2
Das zweite Muster ist Nr. XI.2 aus dem “Harmony Guide to Machine Knitting Stitches”. Es geht ebenfalls über 6 Maschen und 8 Reihen.

Lochmuster 3
Auch das dritte Muster ist aus dem Harmony Guide, dort findet man es als Nr. X.24. Es ist 12 Maschen breit und 20 Reihen hoch.

Da sich bei allen Muster eine Mittelmasche definieren lässt und sie 12 als kleinstes gemeinsames Vielfaches haben, passen sie gut zusammen.

Sonntag, 29. März 2015

Through the Seasons war ein KnitALong für ein Dreiecktuch, der ab Mitte Februar bei Ravelry lief. Beim Start wusste ich noch nicht genau, wie einfach oder schwierig das Muster zu stricken ist und ob es mir überhaupt gefallen würde. Glücklicherweise gab es die Möglichkeit, dieses Tuch in verschiedenen Größen, je nach Lust und verfügbarer Zeit sowie angepasst an unterschiedliche Garnmengen, zu stricken. Und was noch besser war: Es gab eine Übersicht, aus der sehr präzise ersichtlich war, wie viel Garn man voraussichtlich für welche Größe benötigen würde. Vorsichtshalber suchte ich mir einen Garnrest aus, der sowieso endlich einmal verarbeitet werden sollte. Gemäß der Übersicht war klar, dass er nur für eine relativ kleine Version reichen würde, aber das war für mich in Ordnung.

Das Stricken erwies sich dann als reine Freude. Die Anleitung ist sehr gut geschrieben, sowohl Wort für Wort als auch in Form von Diagrammen. Die einzelnen Abschnitte waren klein genug, um bequem innerhalb weniger Tage bewältigt zu werden, und das Muster geht einem nicht nur gut von der Hand, sondern sieht auch noch sehr hübsch aus. Um mit meinem Garnrest (Madelinetosh “Lush”, 50 % Merinowolle, 50 % Seide, ca. 377 m auf 100 g) auszukommen, nahm ich eine etwas dünnere Nadel als empfohlen, und das war auch gut so, denn am Ende hatte ich von meinen 108 Gramm noch genau drei Gramm übrig.

Through the Seasons

Leider ist mir die Abkettkante ein wenig eng geraten, so dass sie sich nicht so filigran spannen ließ, wie ich es gern gehabt hätte. Das fertige Dreiecktuch ist etwa 70 cm hoch und 150 cm lang. Diese Größe kann ich gut als großzügigen Schal tragen und bei Bedarf auch als Mützenersatz über den Kopf ziehen, wenn es mal kälter ist. Wahrscheinlich werde ich mir das Tuch ein weiteres Mal stricken, dann aber aus dünnerem Garn und in etwas größerer Ausfertigung. Es hat so viel Spaß gemacht, den möchte ich noch einmal haben.

Sonntag, 22. März 2015

Zur Zeit habe ich (zu) viele verschiedene Strickprojekte in Arbeit. Eines davon wird mit der Maschine gestrickt. Es soll ein Pulli in drei verschiedenen Lochmustern werden, der z.B. über einem langärmeligen Shirt getragen werden kann. Ich verarbeite die Qualität “Carmano” von der Wollerey, aus der ersten Sendung des diesjährigen Garn-Abos. Da ich nur eine begrenzte Menge zur Verfügung habe, wählte ich Muster, die möglichst wenig Garn verbrauchen. Für solche Zwecke sind luftige Lochmuster am ehesten geeignet. Das Rückenteil ist bereits fertig:

Pulli mit Lochmustern

Es sind alles sehr einfache Muster. Das unterste fand ich in einem japanischen Strickmusterbuch, die anderen beiden sind aus dem “Harmony Guide to Machine Knitting” und dort als fertige Lochkarten abgebildet. Alle drei habe ich in DesignaKnit eingegeben (wobei bei den zwei oberen einiges an “Reassemblierung” erforderlich war) und dann durch Krausreihen voneinander getrennt. Das fertige Muster ist 24 Maschen breit und fast 600 Reihen hoch, bedingt durch die Reihen für den Lochschlitten. Das eigentliche Strickstück ist nur knapp 200 Reihen hoch.

Die Krausreihen, mit denen die Lochmuster voneinander getrennt sind, werden mit dem KG-Schlitten gestrickt. Hier ist DesignaKnit etwas überfordert, denn das Programm kann nicht umsetzen, dass für den KG-Schlitten keine Vorwahlreihe erforderlich ist. Man muss also selbst erkennen, nach welcher Reihe der KG-Schlitten aufgesetzt werden muss, und wenn später der Lochschlitten wieder verwendet wird, hat man eine überzählige Leerreihe. Auch hier ist Aufpassen und händische Korrektur angesagt. Wer sich mit beiden Schlittentypen nicht hundertprozentig auskennt, sollte die Kombination von Loch- und Rechts-Links-Muster vorsichtshalber vermeiden.

Davon abgesehen bin ich inzwischen mit dem Lochmustermodul äußerst zufrieden, nachdem Matthew Bragg das Programm im vergangenen Jahr nachgebessert hat. Wenn man sich genau an das hält, was im Startbildschirm zum interaktiven Stricken angezeigt wird, klappt alles bestens. Zumindest solange einem keine Maschen fallen...

Mittwoch, 11. März 2015

Rundstricknadeln haben ohne Zweifel ihre Berechtigung. Man kann damit praktisch alles in Runden stricken, vom Pullover bis zur Kordel über wenige Maschen mittels Magic Loop. Der Vorteil: Es kommen einem dabei nicht so leicht Maschen abhanden. Ich bin dennoch kein großer Freund davon, weil es mir schlichtweg zuviel Geschiebe ist. Weshalb sollte ich eine Masche zum Abstricken über eine Strecke von 120 cm schieben, wenn es auch mit 20 cm, der Länge einer normalen Strumpfstricknadel, getan ist? Immerhin spare ich dabei achtzig Prozent des Weges. Deshalb bleibe ich beim Stricken von kleineren Durchmessern ein Fan von Nadelspielen.

Viele Strickerinnen bevorzugen dabei bestimmte Materialien, häufig soll es Holz sein. Mir ist vor allem wichtig, dass die Nadeln stabil und nicht zu spitz sind. Damit scheiden Holz und Bambus für dünne Nadelstärken schon mal aus. Bei denen befürchte ich nämlich ständig, sie zu zerbrechen, und das fördert nicht gerade flottes und entspanntes Stricken. Sobald die Nadelstärke unter 3,5 geht, nehme ich deshalb lieber Metallnadeln. Seit kurzem stricke ich mit einem Addi Colibri Nadelspiel in Stärke 2 mm und bin sehr zufrieden damit.

Extrem scharfe Nadelspitzen, wie man sie beispielsweise bei den hölzernen Knitpro-Nadeln findet, mag ich gar nicht; damit “spieße” ich das Garn nur auf, besonders wenn es lockerer verzwirnt ist. Mit stumpferen Spitzen komme ich schneller und sicherer in die einzelnen Maschen. Die Colibri-Nadeln haben zwei unterschiedliche Spitzen, so dass man passend zum Garn und zur Stricktechnik auswählen kann, mit welcher man die Maschen abstrickt.

Und welches Nadelspiel ist nun das beste? Anfang des Jahres startete ich dazu einen Thread im Strickforum, in dem ich um Erfahrungsberichte bat. Mittlerweile habe ich selbst diverse Sorten getestet, ohne den einen absoluten Favoriten benennen zu können, der für jede Gelegenheit taugt. Meistens komme ich mit stumpfen Metallnadeln am besten zurecht. Müssen aber drei oder mehr Maschen zusammengestrickt werden, dann ist eine gute Spitze doch hilfreich. Und ab Nadelstärke 3,5 aufwärts liegt Holz (z.B. die Brittany-Nadeln bei Martina) mir besser in der Hand als Metall. Mein Fazit ist deshalb: Verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Garnen testen und dann den eigenen Strickvorlieben entsprechend herausfinden, womit man selbst am besten zurechtkommt. Was andere am liebsten mögen, was gerade neu entwickelt wurde oder was besonders kostspielig ist, muss keineswegs für einen selbst das Optimum sein.

Freitag, 06. März 2015

Manchmal möchte man beim Stricken einen relativ schnellen Erfolg erzielen. Perfekt dafür geeignet sind zum einen erprobte Schnitte und zum anderen Garne, die man schon einmal verarbeitet hat, so dass man sich theoretisch sogar die Maschenprobe sparen kann. So war es bei diesem Pullover:

Pullover mit schmalen Zöpfen

Das Material ist eine gut abgelagerte reine Schurwolle von Lanartus, die “Lana 200” (Lauflänge 370 m/100 g), die ich vor *hüstel* 18 Jahren gekauft hatte. Ein nahezu identisches Modell hatte ich vor knapp fünf Jahren schon einmal gestrickt, jedoch waren da die Ärmel ein wenig kurz geraten. Das änderte ich am Schnitt. Der Rest passte, und los ging's.

Detail Ausschnitt mit Zopfmuster

Die Zöpfe sind eine Art Zeitspar-Version. Sie gehen über jeweils sechs Maschen, getrennt durch je zwei Linksmaschen, und werden alle acht Reihen verkreuzt; nach vier Reihen zwei Zöpfe, nach weiteren vier Reihen die anderen zwei Zöpfe, und dann wieder von vorn. Im Rückenteil sind sie ebenfalls vorhanden. Der Aufwand fürs Verkreuzen hält sich in Grenzen, der Effekt ist trotzdem schön.

Die Linksmaschen neben den Zöpfen habe ich übrigens vor dem Anbringen der Halsblende dezent “hinter” die benachbarten Rechtsmaschen gelegt und mit ihnen zusammengestrickt, damit der Ausschnitt sich nicht zu sehr in die Breite zieht.

Samstag, 28. Februar 2015

Vorgestern zeigte ich beim Stricktreffen die Vionette-Mütze mit den dazu passenden Handstulpen, und beides fand großen Anklang.

Vionette Mütze und fingerlose Handschuhe
(Danke an meine ungenannt bleiben wollende Kollegin fürs Modeln.)

Die Anleitung stammt aus der britischen Zeitschrift “Let's Knit” und ist dort nach Registrierung kostenlos erhältlich. Das Material ist Rowan Colourspun in Farbe SH 275, gestrickt habe ich mit Nadelstärke 4,5 mm.

Hier noch ein Detailbild der fertigen Handschuhe:

Vionette fingerlose Handschuhe

Nach Fertigstellung der Handschuhe waren von meinen drei Knäueln noch etwa 65 g übrig. Dieser Rest reicht sicherlich noch für einen kleinen Rundschal. Den stricke ich nur im Lochmuster und dann so hoch, bis das Garn endgültig verbraucht ist. Damit habe ich dann endlich einmal ein Set, bei dem Mütze, Schal und Handschuhe wirklich zusammenpassen.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Der rechte “Vionette”-Handschuh war fast fertig, und ich probierte ihn an. Das hätte ich schon früher tun sollen, denn dann wäre mir eher aufgefallen, dass ich etwa 15 Runden tiefer einen Fehler eingestrickt hatte: Deutliche erkennbar hatte ich dort statt kraus mehrere Maschen glatt rechts gestrickt.

Fehler im Muster

Als Strickerin hat man in so einem Fall mehrere Optionen. Hier eine kleine Auswahl:
- Das ist kein Fehler, das ist so gewollt.
- Fluchen, das Teil in die Ecke werfen und nie wieder anschauen.
- Fluchen, das Teil in die Ecke werfen und frühestens nach 24 Stunden wieder in die Hand nehmen.
- Das Teil aufribbeln und etwas anderes aus der Wolle stricken.
- Das Teil aufribbeln und von vorn anfangen.
- Masche für Masche 15 Runden eines in Worten beschriebenen Musters zurückstricken, um den Fehler zu beheben.

Keine dieser Optionen sagte mir zu. Ich bin auch nicht der Ribbeltyp; Ribbeln für mich die allerletzte Option und kommt dem Eingeständnis einer Niederlage gleich. Deshalb wartete ich erst einmal eine gute Stunde ab, erledigte in der Zwischenzeit andere Dinge und ließ derweil meinen Gedanken freien Lauf. Dabei wurde mir klar, dass nur eine begrenzte Maschenzahl betroffen war, genauer gesagt, sieben. Dafür 15 Runden mit Muster und Zunahmen zurückstricken? Ganz sicher nicht.
Da die betroffenen Maschen in einem ansonsten ungemusterten Bereich ohne Zu- oder Abnahmen lagen, musste es möglich sein, sie einzeln fallen zu lassen und korrekt wieder hochzuhäkeln. Das tat ich dann auch. Es war zwar etwas mühsam, weil das Garn zum Verhaken neigt und die Maschen nur mit sanfter Gewalt zur Auflösung zu bewegen waren. (Der Vorteil dabei war natürlich, dass die korrekt gestrickten Maschen keine Anstalten machten, ihren zum Fallen verdonnerten Nachbarn in die Tiefe zu folgen.) Auch war nicht immer auf Anhieb erkennbar, welcher Faden zu welcher Reihe gehörte. Aber innerhalb recht kurzer Zeit hatte ich es dann doch geschafft:

Fehler beseitigt

Zwar sind die Maschen noch etwas ungleichmäßig, aber das gibt sich ganz sicher in der Wäsche oder spätestens beim Tragen.

Dienstag, 17. Februar 2015

Längere Zeit habe ich mich nicht an den Wollschaf-Fragen beteiligt habe, aber die dieswöchige Frage finde ich spannend. Sie lautet:
Was macht für Dich ein gutes Strickdesign aus?


Gutes Strickdesign entsteht für mich, wenn Garn, Farbe(n), Muster und Form eine harmonische Kombination mit vielleicht noch einem Tick Außergewöhnlichkeit bilden. Falls das Gestrickte ein Kleidungsstück ist, sollte es außerdem natürlich gut passen und den Träger bzw. die Trägerin vorteilhaft kleiden. Ein (selbst entworfenes) Beispiel für ein meiner Ansicht nach schlichtes gutes Design wäre dieser Pullover:

schlichter Pullover im Rippenmuster
(Bitte über die Ziehfäden hinwegsehen; ich trage das Ding häufig, da bleiben kleinere Schäden nicht aus.)

Die Aufteilung der Rippen entstand seinerzeit zufällig infolge eines Denkfehlers, aber ich finde sie so schön, dass ich dieses Modell mittlerweile in sechs verschiedenen Farben für mich selbst gestrickt habe, und für nicht strickende Familienmitglieder und eine Freundin in zusätzlichen Größen und Farben. Es dürften aber noch mehr werden; weitere Interessenten haben sich schon gemeldet.

Betrachten wir mal das Gegenteil. Schlechtes Strickdesign kann vielerlei Ursachen haben. Es hängt nicht allein vom Designer ab, sondern kann auch noch beim Stricken entstehen, beispielsweise wenn ein prinzipiell guter Entwurf mit einem ungeeigneten Garn nachgestrickt wird. Der Klassiker dafür: Komplexe Lochmuster, gestrickt aus knallbunt handgefärbtem Garn mit unruhigem Farbwechsel. Entsprechend kann ein etwas verunglücktes Original-Modell durch eine geschickte Garn- und Farbwahl des öfteren noch optimiert werden. Ich habe z.B. vor zwanzig Jahren mal ein Muster aus dem Strickmaschinenmusterbuch Stitchworld II (Nr. 810, um es genau zu sagen), das dort in kontrastreichem Blau-Weiß-Rot abgebildet ist, in Beige, Braun und Grün nachgestrickt. Die Farben passten wesentlich besser zum Muster, und es kam damit viel schöner zur Geltung.

Ebenfalls als schlechtes oder zumindest problematisches Design würde ich Fälle ansehen, bei denen Designer nur um der Originalität willen die Passform vergewaltigen. Beispiel: Paris Sweater und so manche in Runden von der Rückenmitte aus gestrickte Jacke, deren Trägerin dann hinterrücks und ungewollt zur Zielscheibe mutiert.

Ob die jeweilige Anleitung für einen Entwurf einfach oder schwierig, gut oder schlecht ist, finde ich für die Beurteilung des eigentlichen Designs irrelevant. Wenn man selbst entwirft (oder abwandelt) und dann auch selbst strickt, spielt die Anleitung sowieso nur eine untergeordnete Rolle. Man macht es einfach so, wie man es haben will.

Noch eine Ergänzung: Über Geschmack kann man sich streiten, und ich beanspruche für den meinen keine Allgemeingültigkeit. Die Frage lautete ausdrücklich: “Was macht für Dich ein gutes Strickdesign aus?” Und so habe ich sie auch beantwortet.

Samstag, 14. Februar 2015

Es gibt Unternehmen, die lieben ihre Kunden so sehr, dass sie sie einfach nicht aus ihren Klauen lassen wollen. Eines davon ist der Mobilfunkanbieter Talkline. Lange war ich dort eine treue Kundin. Seinerzeit bekam ich dort einen günstigen Vertrag, der meinen Telefonierbedürfnissen entsprach, und so blieb ich quasi hängen.

Einige wenige Male erkundigte ich mich nach Verbesserungen oder Veränderungen, jedoch versuchte man mir bei solchen Gesprächen regelmäßig teurere und für mich nutzlose Verträge aufzudrängen, ohne auf meine Wünsche und Anforderungen einzugehen. Da mein Interesse an langwierigen, nicht zielführenden und frustrierenden Telefonaten begrenzt ist, vermied ich Kontakte mit Talkline so weit wie möglich und ließ den alten Vertrag einfach laufen.

Dienstag, 03. Februar 2015

Ein neues Paar Pulswärmer, Stulpen oder wie auch immer man solcherlei Bekleidung nennen will, wurde am Wochenende fertig:

Handstulpen Glanz und Gloria

Gestrickt nach der Anleitung “Glanz und Gloria” von Dagmar Reinschmidt, allerdings nicht aus Wollerey-Garn, sondern aus Posh Natasha Lace doppelt genommen (blaugrün) und Natasha Sock einfach (weinrot), ergänzt mit 150 Stück Toho Magatama-Perlen in Farbe silverlined Crystal. Abweichend von der Anleitung bestehen bei meiner Version die Reihen in Weinrot nur aus einer Krausrippe, um die Farben besser zu trennen. Beide Kanten wurden mit einer Reihe fester Maschen in Weinrot umhäkelt. An der Spitze habe ich zusätzlich eine Schlaufe für den Mittelfinger angehäkelt.

Hier noch ein Detailbild; die Farben sind hier zwar nicht perfekt getroffen, aber man erkennt das Muster gut:

Glanz und Gloria, Detail

Aus unerfindlichen Gründen benötigte ich zum Stricken dieser kleinen Teile mehr als zwei Wochen. Aber mit dem Ergebnis bin ich außerordentlich zufrieden. Sie sehen sehr edel aus, und dank der Mischung aus Seide und Baby-Kamelhaar wärmen sie auch gut.
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